Teemu Pulkkinen (Mitte, hier in einem Spiel gegen Landshut) bleibt nach einem Wortgefecht im Spiel gegen die Düsseldorfer EG ohne Strafe.
Foto: Ludwig Schirmer / Starbulls Rosenheim
Der Disziplinarausschuss hat entschieden: Die nachträglichen Ermittlungen gegen Teemu Pulkkinen (Starbulls Rosenheim) werden eingestellt. Gegen den DEL2-Stürmer war auf Grund einer Stellungnahme seitens der Düsseldorfer EG ermittelt worden. Die Liga hatte zuerst Düsseldorfs Yushiroh Hirano wegen eines Tritts in Folge eines Wortgefechts mit Pulkkinen für ein Spiel gesperrt. Dass sich Rosenheims Stürmer vor dem Tritt rassistisch geäußert haben soll, „konnte nach Überzeugung der Ligagesellschaft nicht mit der erforderlichen Gewissheit festgestellt werden", teilt die DEL2 in einem Schreiben mit und verweist auf einen umfassenden Ermittlungsapparat mit Stellungnahmen der Spieler, der DEG und der Unparteiischen sowie Videoaufnahmen.
Rosenheim hatte sich hinter Pulkkinen gestellt: „Die Starbulls Rosenheim nehmen die im Raum stehenden Vorwürfe sehr ernst, weisen diese jedoch nachdrücklich zurück. Nach den aktuell vorliegenden Informationen gibt es keinen begründeten Anlass für die erhobenen Anschuldigungen. Zur Klarstellung: Seitens der Ligagesellschaft gab es zu keinem Zeitpunkt eine Anschuldigung für rassistisches Verhalten des Spielers." Die DEL2 stellte nun das Ermittlungsverfahren ein, betont zugleich: „Die Ligagesellschaft weist an dieser Stelle darauf hin, dass sie keine Form von Rassismus bei Spielen oder in Stadien der DEL2 duldet."