Zumindest für die Spieler der Heilbronner Falken gibt es positive Nachrichten: Die kommenden beiden Spiele finden statt, die Gehälter für die Saison sind gesichert.
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Die Heilbronner Falken werden nicht an den Playoffs der Oberliga Süd teilnehmen können. Das steht seit dem Insolvenzantrag am Mittwoch fest. Die Hauptrundenspiele am kommenden Wochenende können zunächst noch stattfinden, wie Peter Roeger, Rechtsanwalt von der PLUTA GmbH und Insolvenzverwalter für die Falken, in einem ersten Statement am Donnerstag mitteilte. Den Spielbetrieb wolle man dann zumindest bis zum Ende der Hauptrunde sichern. „Hierzu werden die Fans baldmöglichst informiert“, heißt es dazu.
Der Fall Heilbronn zeigt Parallelen zum Fall Bayreuth Tigers, die Anfang 2024 Insolvenz anmeldeten und für die Roeger ebenfalls als Insolvenzverwalter zuständig war. Auch hier bemühte man sich zunächst – letztlich erfolgreich – um die Fortsetzung des Spielbetriebs bis Saisonende. Eine weitere positive Nachricht: „Die Gehälter der Spieler sind über das Insolvenzgeld bis Ende Februar gesichert. Alle Mitarbeiter werden ihre Gehälter ausgezahlt bekommen“, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Dennoch könnte es, wie auch damals in Bayreuth, nun zu kurzfristigen Abgängen aus dem Kader kommen.
Am Donnerstagabend gab es dann auch auf der Club-Homepage der Falken erstmals ein Lebenszeichen, allerdings wurde dort nur die gleiche Meldung online gestellt, die Stunden zuvor die PLUTA GmbH bereits veröffentlicht hatte.