Ronja Hark, Daria Gleißner und Laura Kluge (von links nach rechts) führen das DEB-Team der Frauen bei Olympia 2026 an.
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Für die deutsche Frauen‑Eishockeymannschaft startet bereits am Donnerstag, den 5. Februar 2026 das olympische Eishockeyturnier bei den Winterspielen in Mailand und Cortina – also noch einen Tag vor der Eröffnungsfeier am Freitagabend (20 bis 23 Uhr, ARD und Eurosport), bei der NHL-Star Leon Draisaitl der deutsche Fahnenträger im Mailänder San-Siro-Stadion sein wird.
Zum sportlichen Auftakt treffen die deutschen Frauen in der Gruppe B auf die Nationalmannschaft aus Schweden – es ist das allererste Spiel des olympischen Frauenturniers insgesamt. Spielbeginn in der Milano Rho Ice Hockey Arena ist um 12.10 Uhr am Donnerstagmittag. Die Begegnung wird live auf Eurosport und im ZDF übertragen. Seit dem vergangenen Samstag hat sich die DEB-Frauen-Mannschaft bereits vor Ort auf den Auftakt mit täglichen Trainingseinheiten und Team-Meetings vorbereitet. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod setzt dabei sowohl in Mailand als auch schon beim Trainingslager in Füssen auf sehr frühe Frühstück- und Trainingszeiten, um sein Team bestmöglich auf die beiden Mittagsspiele am Donnerstag und Samstag (ebenfalls 12.10 Uhr, gegen Japan) vorzubereiten.
MacLeod sagt vor dem Turnierauftakt seiner Mannschaft auch: „Wir haben uns hier gut eingelebt, fühlen uns in der Umgebung wohl und konnten uns auch an die Eisbedingungen schnell anpassen. Das Training war zuletzt sehr fokussiert und auf einem hohen Niveau, mit viel Kommunikation und Intensität.“ DEB-Torhüterin Sandra Abstreiter meint zum ersten Gegner Schweden: „Der Auftakt gegen Schweden ist direkt ein echter Härtetest, aber genau das macht es auch spannend. Es ist schön, gleich im ersten Spiel gegen so einen starken Gegner anzutreten und zeigen zu können, was wir uns erarbeitet haben.“ Der Bundestrainer sagte bereits nach der Generalprobe gegen Japan in Peiting (2:3 nach Verlängerung) gegenüber Eishockey NEWS zum Olympia-Auftakt gegen Schweden: „Wir wollen über 60 Minuten hart arbeiten und schnell unsere Struktur finden.“
Die Skandinavier sind auf dem Papier die größte Herausforderung für die DEB-Frauen in der Gruppe B, gefolgt von Japan, Frankreich und Italien. Die Aufgaben werden also leichter, dennoch dürfte im Kampf um einen Top-Drei-Platz in der Gruppe B und der damit verbundenen Viertelfinalqualifikation jeder Zähler wichtig werden. Am Ende geht es nämlich auch darum, sofern das Viertelfinale letztlich gesichert wird, den besten Teams der Gruppe A in der Runde der besten Acht aus dem Weg zu gehen.