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Dienstag, 1. November 2011

Düsseldorfs Back-up Goepfert soll gegen Mannheim hinten dicht machen

Back-up Robert Goepert soll heute im Heimspiel der DEG gegen Spitzenreiter Mannheim für Ruhe und Ordnung sorgen. Foto: City-Press

Satte 14 Tore gab es kürzlich im Hinspiel in Mannheim, wobei DEG-Goalie Aubin acht Mal hinter sich greifen musste. Dies soll sich am heutigen Dienstag (live ab 18 Uhr auf Sky) nicht wiederholen: Aubin muss raus und Goepfert soll gegen den Spitzenreiter hinten dicht machen. Damit zieht DEG-Coach Tomlinson die Konsequenz aus der 4:6-Pleite in Nürnberg, wo der Franko-Kanadier am Sonntag erneut keine gute Figur abgab. Gut möglich, dass auch die Adler einen Wechsel auf der Torhüter-Position vornehmen, denn auch Fred Brathwaite machte am Sonntag beim 4:5 gegen Wolfsburg nicht den sichersten Eindruck. Back-up Felix Brückmann scharrt jedenfalls schon mit den Hufen.

Im Top-Duell des 16. Spieltages stehen sich Meister Berlin und der Rangvierte aus Ingolstadt gegenüber. Auch der erste Vergleich dieser beiden Mannschaften in dieser Saison dürfte vielen Fans noch in Erinnerung sein. Ingolstadt führte da bereits 4:0 nach 20 Minuten, musste am Ende aber eine 4:5-Niederlage nach Penalty-Schießen einstecken. Für das Rückspiel heute dürfte ein Mann besonders motiviert sein - Kris Sparre. ERC-Sportdirektor Jim Boni hat den Kontrakt mit dem Deutsch-Kanadier, der in dieser Saison schon sechs Tore erzielt hat - am Montag vorzeitig um zwei Jahre verängert und damit frühzeitig Bemühungen diverser DEL-Clubs gestoppt.


DIE SPIELE VOM DIENSTAG IM ÜBERBLICK

18.00 Uhr (live auf Sky): DEG Metro Stars - Adler Mannheim
Vier Gegentore in den letzten vier Minuten kassierte Düsseldorf beim 6:8 im Hinspiel. Dieser Schock sitzt immer noch tief, doch zuletzt gewannen die Tomlinson-Schützlinge vier von fünf Spielen. Garant dafür war Torhüter Bobby Goepfert, der auch heute zwischen den Pfosten stehen wird. Doch Vorsicht ist geboten: Mannheim kommt mit viel Selbstbewusstsein, vier hochkarätig und ausgeglichen besetzten Sturmreihen und starken Offensiv-Verteidigern.

18.30 Uhr: Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine
Die Statistik spricht klar für Krefeld, denn gegen kein anderes DEL-Team kassierten die Sauerländer mehr Heimschlappen als gegen die Rheinländer. Auch drei der letzten vier Gastspiele in Iserlohn hat Krefeld gewonnen. In dieser Saison läuft es für die Truppe von Cheftrainer Rick Adduono aber alles andere als planmäßig: Auswärts gab es bislang gerade mal einen Sieg in regulärer Spielzeit. Aber auch Iserlohns Defensive ist anfällig: Am zurückliegenden Wochenende kassierte man 12 Gegentreffer und verlor beide Spiele. Da wird es wieder mal Zeit für einen Heimsieg.

18.30 Uhr: Kölner Haie - EHC München
Köln ist die schlechteste Heimmannschaft der Liga, was vor allem Manager Thomas Eichin überhaupt nicht in den Kram passt, weil die Haie ihr "Zuschauerproblem" in den Griff bekommen müssen. Auswärts hingegen ist die Mannschaft von Uwe Kruppe immer in der Liga, die Punkte mitzunehmen. Auch im Hinspiel siegten die Haie in München 2:0. Die Oberbayern feierten am Sonntag einen grandiosen 5:3-Sieg über Meister Berlin und reisen deshalb mit viel Selbtbewusstsein an.

18.30 Uhr: Augsburger Panther - Hannover Scorpions
Hannover zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Panther. Von den letzten 15 Aufeinandertreffen beider Teams konnte Augsburg nur zwei nach regulärer Spielzeit gewinnen. Auch das Hinspiel in Hannover ging mit 3:4 verloren. Vor eigenem Publikum sind die Augsburger aber in dieser Saison eine Macht. In bislang sieben Heimspielen gab es sechs Siege, nur gegen Tabellenführer Mannheim musste man sich geschlagen geben. Die Scorpions erwartet also heute Abend ein ganz heißer Tanz.

18.30 Uhr: Straubing Tigers - Grizzly Adams Wolfsburg
Straubing war für Wolfsburg zuletzt immer eine Reise wert, denn in den letzten beiden Spielzeiten gewannen die Tigers vor eigenem Publikum gerade ein einziges Mals - und da erst in der Verlängerung. Auch im Hinspiel gab es für Straubing nichts zu holen, Wolfsburg gewann die Partie mit 2:0. Nur wenn es den Tigers gelingt, in der Offensive nicht nur Akzente zu setzten sondern auch Tore zu schießen, ist ein Punktgewinn gegen den Tabellenfünften möglich.

19.30 Uhr: Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt
Neben Mannheim und Hamburg verfügen diese beiden Teams über gefährlichsten Sturmreihen in der gesamten Liga. Die Fans in der O2 World dürfen sich demnach auf ein Offensiv-Feuerwerk freuen. Die Bilanz der letzten Duelle in Berlin ist relativ ausgeglichen, denn Ingolstadt konnte immerhin fünf der letzten neun Spiele bei den Eisbären gewinnen. Mit Barry Tallackson (10 Treffer) haben die Berliner den Top-Torschützen der Liga in ihren Reihen, Ingolstadt präsentiert mit Jared Ross (bislang 14 Scorerpunkte) den wohl besten Neuzugang der Liga.


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Mit Schiedsrichter André Schrader und Linesperson Patrick Laguzov wurden zwei DEB-Unparteiische für die am 9. Mai beginnende Weltmeisterschaft in Herning (Dänemark) und Stockholm (Schweden) nominiert.
  • vor 22 Stunden
  • Marian Schmied wird Athletiktrainer der Fischtown Pinguins Bremerhaven (PENNY DEL). Schmied kommt vom HK Dukla Trencin aus der höchsten slowakischen Spielklasse.
  • gestern
  • Jan Hammerbauer verlängert bei den onesto Tigers Bayreuth. Der deutsch-tschechische Angreifer geht somit ab Herbst in seine zweite Saison bei den Oberfranken, wür die er 2024/25 auf elf Tore und 16 Assists in 45 Einsätzen kam.
  • gestern
  • Die Verteidiger Tom-Eric Bappert und Fabian Belendir verlängern bei den Hannover Indians für die Saison 2025/26. Bappert absolvierte in der abgelaufenen Saison 19 Partien am Pferdeturm und sammelte dabei zwölf Punkte (drei Tore, neun Assists). Belendir verzeichnete in 49 Einsätzen sieben Vorlagen.
  • vor 2 Tagen
  • Nach seiner einzigen Saison in Deutschland beendet Eetu Laurikainen seine Karriere. Für die Eisbären Regensburg absolvierte der 32-jährige Finne 19 DEL2-Spiele, ehe er von einer Verletzung gestoppt wurde.
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