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Sonntag, 2. Februar 2020

Der 43. DEL-Spieltag am Sonntag 13. Haie-Niederlage in Serie, Penalty-Show durch Mannheims Rendulic, Barta Matchwinner für die DEG

Münchens Angreifer Jason Jaffray (weißes Trikot in der Mitte) sorgte mit seinem Siegtreffer in der 50. Spielminute für die 13. Kölner Niederlage in Serie.
Foto: imago images/masterpress

Borna Rendulic aus Mannheim, Düsseldorfs Kapitän Alexander Barta, Torjäger Jamie MacQueen von den Iserlohn Roosters, Berlins Doppeltorschütze Maxime Lapierre und Straubings Defender Sena Acolatse (traf gegen Schwenningen ebenfalls zweimal) standen am Sonntag im Mittelpunkt des 43. Spieltages der DEL. Darüber hinaus gab es Aufregung um zwei noch am Sonntag eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen die Mannheimer Spieler Thomas Larkin und Matthias Plachta. Und die Niederlagenserie der Kölner Haie will einfach nicht enden.

Dabei führten die Domstädter am Sonntagabend gegen Spitzenreiter EHC Red Bull München durch ein frühes Tor von Marcel Müller (4.) zunächst sogar mit 1:0, doch Konrad Abeltshauser (29.) sowie Jason Jaffray (50.) machten aus dem Rückstand noch einen Dreier für die Roten Bullen, die ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten Adler Mannheim damit auf sechs Punkte vergrößerten. Die Haie hingegen, die durch Nachverpflichtung Justin Fontaine kurz vor dem Ende der Begegnung noch einen Pfostentreffer verzeichneten, haben nun bereits 13 (!) Partien in Folge verloren und bei nur noch neun verbleibenden Hauptrundenspielen sieben Zähler Rückstand auf den Tabellenzehnten Augsburger Panther.

Die Adler gewannen unterdessen das Spitzenspiel in Bremherhaven dank dreier verwandelter Penaltys von Borna Rendulic mit 5:4 und verteidigten damit Rang zwei in der Tabelle. Den Rückstand auf Mannheim um einen Zähler verkürzen konnten indes die Straubing Tigers, die beim souveränen 5:1-Heimerfolg über Schwenningen wenig Mühe hatten. Auffällig bei den Tigers Doppeltorschütze Acolatse.

Die Nationaltorhüter Niederberger und Brückmann standen beim Duell Düsseldorf gegen Wolfsburg im Brennpunkt. Die Rheinländer führten bis kurz vor Schluss mit 1:0. ehe Garrett Festerling doch noch der Ausgleich für die Gäste gelang. Im abschließenden Shootout sorgte Alex Barta mit seinem verwandelten Penalty für den zweiten Punkt aus Sicht der DEG. Düsseldorf ist jetzt wieder Sechster, Wolfsburg steht punktgleich mit Nürnberg auf Rang acht.

Ebenfalls jede Menge Spannung bot die Partie zwischen Iserlohn und Nürnberg. Mitte des Spiels sahen die Gäste aus Franken nach dem 3:1 durch Fischbuch schon wie der Sieger aus, doch die Roosters bewiesen Moral und drehten die Partie wieder. Kurz vor Schluss führte Iserlohn 4:3, hatte ein Powerplay, fing sich bei eigener Überzahl aber das 4:4 durch Andreas Eder ein. In der Overtime nutzten die Roosters dann aber eine numerische Überlegenheit durch MacQueen zum Siegtreffer. Der Nürnberger Jack Skille wurde unmittelbar vor dem 2:1 von Chris Rumble gecheckt und knallte mit dem Kopf an die Latte. Die Ice Tigers vermelden, dass sich Skille das Nasenbein gebrochen hat und im Gesicht mehrfach genäht werden musste.

Keine Probleme hatten unterdessen die Eisbären Berlin beim klaren 6:2-Erfolg über Ingolstadt. Der Club aus der Hauptstadt holte sich mit diesem Dreier wieder Rang vier zurück, hat jetzt einen Zähler Vorsprung auf den Fünften Bremerhaven. Ingolstadt (65 Punkte) hingegen rutschte auf Platz sieben ab, weil Düsseldorf zur gleichen Zeit zwei Zähler gegen Wolfsburg holte und jetzt als Rangsechster 67 Punkte aufweist.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

 

Dank einer Penalty-Show von Borna Rendulic haben die Adler Mannheim am Sonntag das Spitzenspiel in Bremerhaven gewonnen. Der Tabellenzweite setzte sich beim Vierten mit 4:3 nach Penalty-Schießen durch. Im Shootout verwandelte der Kroate bei einem Privatduell mit Jan Urbas alle drei Versuche und punktete damit auch im elften Spiel in Folge. Der Pinguins-Angreifer verwandelte zunächst zwei Penaltys, scheiterte aber mit dem dritten. In der regulären Spielzeit hatte die Führung mehrmals gewechselt. Mannheim schien auf dem Weg zu drei Punkten, doch ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler gelang Bremerhaven 53 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch das 3:3. Ungemach droht dagegen allerdings den beiden Adler-Spielern Thomas Larkin und Matthias Plachta, gegen die die Liga Ermittlungsverfahren einleitete (mehr dazu).

Erst in der Schlussphase fiel auch die Entscheidung in Augsburg. Scott Kosmachuk markierte in der 58. Minute den 2:1-Siegtreffer für die Panther gegen Krefeld und bescherte den Hausherren so drei wichtige Punkte im Kampf um ein Playoff-Ticket. In einer Partie auf überschaubarem Niveau hatte Augsburg lange durch einen Treffer von Brady Lamb aus dem ersten Drittel geführt. Doch bei doppelter Überzahl glich Phillip Bruggisser in der 51. Minute für die Pinguine aus, ehe Kosmachuk doch noch die Panther jubeln ließ.


Kurznachrichtenticker

  • vor 5 Stunden
  • In Finnland wurde das schnellste Tor der Liiga-Historie erzielt: Markus Nurmi traf am Samstag beim 4:1 von TPS Turku gegen Ässät Pori schon nach vier Sekunden.
  • vor 5 Stunden
  • Der österreichische NHL-Spieler Michael Raffl wird von den Philadelphia Flyers zu seinem Heimatverein Villacher SV verlieben. Ob ein Einsatz bereits am Dienstag im Derby gegen Klagenfurt möglich ist, hänge noch davon ab, ob alle notwendigen Dokumente rechtzeitig in Villach eintreffen.
  • vor 5 Stunden
  • Aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls hat sich die Mannschaft der Hammer Eisbären in Quarantäne gegeben. Das Oberliga-Spiel gegen die Hamburg Crocodiles wurde daher abgesagt und auf einen noch nicht festgelegten Termin verschoben.
  • vor 18 Stunden
  • MagentaSport Cup: Die Düsseldorfer EG revanchierte sich am Samstag für das 0:7 gegen die Grizzlys Wolfsburg durch ein 3:2 nach Verlängerung (0:1, 2:1, 0:0, 1:0); Tore: Ehl, Barta und Fischbuch sowie Bruggisser und Pfohl.
  • vor 20 Stunden
  • Stürmer Bryce Gervais fehlt den Heilbronner Falken am Sonntag beim Gastspiel in Crimmitschau. Der Disziplinarausschuss hat den Kaadier für ein DEL2-Spiel gesperrt. Gervais` Vergehen war ein unerlaubter Körperangriff gegen Bad Nauheims Verteidiger Simon Gnyp bei der Heilbronner 1:7-Pleite am Freitag.
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