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Freitag, 29. Oktober 2021

Der 9. DEL2-Spieltag am Freitag Befreiungsschlag für Füchse bei Mueller-Premiere, Bad Nauheim gewinnt heißes Hessen-Derby, Kassel besiegt die Joker

Über 6000 Zuschauer kamen beim Derby zwischen Frankfurt und Bad Nauheim auf ihre Kosten. Führungswechsel, fliegende Fäuste und viele Torchancen waren geboten.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge erwischten die Bayreuth Tigers einen gebrauchten Tag. Bei den Lausitzer Füchsen ging es vor allem am Ende dahin. Zunächst gestalteten die Gäste die Partie noch ausgeglichen, wenngleich die Hausherren kurz vor dem ersten Pausentee mit 1:0 in Führung gingen. Der Mittelabschnitt blieb torlos, dafür klingelte es im dritten Drittel zur Genüge. Unter anderem war es Füchse-Neuzugang Richie Mueller, der sich bei seinem Debüt an neuer Wirkungsstätte direkt in die Torschützenliste eintrug. Am Ende siegten die Füchse haushoch mit 6:0. Für Weißwasser war es der erste Sieg nach vier Niederlagen in Folge.

Eine andere Serie endete in Kassel. Der ESV Kaufbeuren hat das erste Match unter Trainer Tray Tuomie verloren - bestehen bleibt allerdings, dass Tuomie in jedem seiner sechs Matches punktete. Denn die Schlittenhunde schafften das 4:3 erst in der Nachspielzeit. Dabei führten sie schon 2:0, ließen sich dann aber die Butter vom Brot nehmen. Corey Trivino rettete Kassel durch sein 3:3 sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nicht nur den ersten Punkt, sondern mit seinem Overtime-Tor auch den zweiten.

Vor 6000 Zuschauern besiegte Bad Nauheim die Löwen aus Frankfurt im Derby mit 3:2. Frankfurt ging schon nach eineinhalb Minuten in Führung, aber die Roten Teufel drehten die spannende Partie. Geboten bekam das Publikum auch einen Faustkampf zwischen Erk und Wachter, beide Akteure wanderten für 2+5 Minuten in die Kühlbox. Eine Spieldauerstrafe kassierte Selbs Brad Ross beim Spiel in Dresden, das der Aufsteiger mit 2:6 hergab. Dass die Wölfe ohne Chance waren, zeigt nicht nur die Schussbilanz (allein 6:20 im ersten Drittel), sondern ab dem zweiten Drittel auch die Toranzeige. Spätestens mit dem 4:1 von Dresden in der 40. Minute war das Match gelaufen, im Schlussabschnitt waren es hauptsächlich Strafen, über die Selb sich eintrug.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Die meisten Tore an diesem Abend fielen bei einer leicht kuriosen Partie in Freiburg. Denn: Nach 25 Minuten bejubelten die Hausherren aus dem Breisgau die 3:1-Führung, danach drehte sich das Spiel aber noch komplett. Die Falken schossen sechs Tore in Folge, allein fünf binnen zehn Minuten. In dieser Phase des zweiten Drittels war Freiburg quasi vollständig von der Rolle. Entsprechend verdient war der 7:3-Auswärtserfolg.

Gegen Crimmitschau kassierte Bad Tölz seine dritte Niederlage in Folge. Die Eispiraten setzten sich mit 4:2 durch, auch hier war es das Mitteldrittel, das entscheidend war. Die Gäste schafften in diesem drei Tore. Erst 100 Sekunden vor Schluss entschieden war die Partie zwischen Ravensburg und Landshut. Wojciech Stachowiak erzielte den 4:3-Siegtreffer für die Towerstars. Diese lagen nach gut elf Minuten schon mit 3:0 vorn, dann kämpften sich die Gäste aber nochmals heran. 

Manuel Weis


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Notizen

  • vor 12 Stunden
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • vor 16 Stunden
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • vor 19 Stunden
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • gestern
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 4 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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