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Dienstag, 10. Dezember 2024

Existenzsichernde Lösung deutet sich an Gespräche mit potenziellen Gesellschaftern und Investoren sowie „positive Signale, was die Rettung der GmbH betrifft“

Nach schwierigen Wochen ist bei den Blue Devils Weiden die Hoffnung zurückgekehrt.
Foto: Tobias Neubert

Nach dem Insolvenzantrag des Hauptsponsors Ziegler Holding GmbH (Eishockey NEWS berichtete) ist der Kampf um die Rettung des Eishockey-Standorts Weiden in vollem Gange. Das 1,3-Millionen-Euro-Loch betrifft sowohl die Blue-Devils-Spielbetriebs-GmbH (1,1 Millionen Euro) und den 1. EV Weiden (200.000 Euro). Inzwischen gibt es positive Signale, die Anzeichen einer finanziellen Rettung mehren sich.

Sehr gut sieht es bereits in Bezug auf die Rettung des Stammvereins 1. EV Weiden mit seinen rund 200 Kindern und Jugendlichen aus. Das Geld, das bei GoFundMe gesammelt wird, geht ausschließlich an den 1. EV Weiden. Bisher sind schon knapp 45.000 Euro geflossen. „Jeder Beitrag zählt, sei er noch so klein oder groß“, sagt Christian Kaminsky, Initiator der Spendenkampagne. Er hofft auch, bundesweit Aufmerksamkeit zu erzeugen, um den Verein im Bereich Sponsoring breit, langfristig und nachhaltig aufzustellen: „Größere Firmen in der Region gehen voran und wollen den Verein retten."

"Es gibt auch positive Signale, was die Rettung der GmbH betrifft. Da finden Gespräche auf ganz anderen Ebenen statt“, gibt Kaminsky zudem einen Einblick in die Fortschritte der Rettungsaktion. Nach Informationen von Oberpfalz-Medien und Eishockey NEWS deutet sich womöglich zeitnah eine existenzsichernde und zukunftsfähige Lösung über die aktuelle Spielzeit hinaus bei den Profis der Spielbetriebs-GmbH an. Noch ist der Einstieg potenzieller neuer Gesellschafter und Investoren aber nicht spruchreif, geschweige denn offizieller Natur.

Während der Erhalt des Stammvereins zunehmend in Sichtweite rückt, arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck daran, auch für die Blue Devils Spielbetriebs GmbH eine nachhaltige Zukunft zu sichern. "Derzeit laufen intensive Gespräche mit potenziellen Gesellschaftern und Sponsoren, um eine langfristige und nachhaltige Lösung für den Verbleib in der DEL2 zu erarbeiten", heißt es dazu am Dienstag in einer Updatemeldung vom Club aus der Oberpfalz: "Die Verhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium und verlaufen äußerst konstruktiv."

"Die bisherigen Entwicklungen geben Grund zur Zuversicht, sie ersetzen aber nicht den weiterhin benötigten Einsatz. Fans, Sponsoren und alle Beteiligten sind aufgerufen, diesen eingeschlagenen Weg konsequent mitzutragen. Nur durch entschlossene Zusammenarbeit lässt sich das volle Potenzial für eine stabile und erfolgreiche Zukunft ausschöpfen", teilte der angeschlagene Eishockeystandort zudem mit.

Alles rund um die aktuellsten Entwicklungen bei den Blue Devils Weiden finden Sie auch in unserer aktuellen Print-Ausgabe!


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Notizen

  • vor 22 Stunden
  • Julius Ramoser muss zum Auftakt der ersten Playoffrunde zusehen. Der DEL-Disziplinarausschuss sperrte den Stürmer der Grizzlys Wolfsburg wegen eines Kniechecks zu Hauptrundenabschluss in Augsburg für ein Spiel. Dazu wird ihm eine Geldstrafe nicht genannter Höhe auferlegt.
  • vor 3 Tagen
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 4 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 5 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 5 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
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