Regensburg entschied bislang jedes Duell mit den Starbulls für sich. Am Freitag treffen die Clubs ein letztes Mal in der Hauptrunde 2025/26 aufeinander.
Foto: Melanie Feldmeier
Der vierte Tabellenplatz ist in der DEL2 seit Saisonbeginn hart umkämpft. Aktuell haben ihn die Bietigheim Steelers inne. Regensburg (5.) lauert punktgleich dahinter und duelliert sich am Freitagabend mit den Starbulls Rosenheim (3.). Bislang behielten die Domstädter in den Vergleichen mit dem Team von der Mangfall die Oberhand. Die Starbulls sind nach Krefeld das auswärtsstärkste Team der DEL2 (41 Punkte, 14 Erfolge). Aber die Eisbären performten zuletzt vor heimischer Kulisse überzeugend und verzeichneten zu Hause vier Siege in Folge. „Wir brauchen unsere Führungsspieler, um Spiele zu entscheiden“, sagte Regensburgs Cheftrainer Peter Flache, unter anderem mit Bezug auf den zuletzt formstarken David Morley (sieben Treffer in den letzten fünf Spielen) in unserer aktuellen Ausgabe. Den Blick will er aktuell nicht nach hinten richten, sondern: „Wir müssen auch mal nach oben schauen und müssen einfach weitermachen, wie wir bisher gespielt haben.“
Können die Krefelder (1.) ihre Siegesserie von aktuell elf Erfolgen am Stück am Leben halten? Die Pinguine treffen am kommenden Wochenende auf Bad Nauheim (12.) und die Blue Devils Weiden (11.). Beide Gegner sorgten in jüngster Vergangenheit mit ihren Trainerfreistellungen für Schlagzeilen. Weiden bestritt die vergangenen beiden Partien schon mit Interimscoach Jürgen Rumrich – beide Male fuhren die Oberpfälzer einen Sieg ein. Die Bad Nauheimer verkündeten die Trennung von Peter Russell am vergangenen Dienstag, weil man ebenfalls eine Trendwende herbeirufen möchte.
Am Sonntag findet das vierte Sachsenderby zwischen den Lausitzer Füchsen (10.) und den Eispiraten Crimmitschau (9.) statt. Die Füchse profitierten zuletzt von ihren drei Goalies Anthony Morrone, Lennart Neiße und Pascal Seidel – Neiße und Seidel konnten zuletzt als Ersatz für den verletzten Stammtorhüter Morrone starke Leistungen abrufen. „Unsere drei Keeper verstehen sich sehr gut und arbeiten intensiv zusammen, so wie auch unsere Mannschaft stets füreinander einsteht. Das hilft uns sehr“, freute sich Weißwassers Head Coach Christof Kreutzer über die Tiefe auf der Position zwischen den Pfosten. Bislang hat immer das Heimteam das Sachsenderby entschieden. Doch nicht nur wegen der Derbystimmung ist diese Partie spannend, sondern auch, weil es mit nur zwei Punkten Abstand zwischen dem zehnten und dem siebten Rang in den 40. Spieltag geht. Für Crimmitschaus Defender Ole Olleff wird diese Partie das 500. Spiel im Eispiraten-Trikot.
Lisa Taduschewski