Tim Stützle erzielte gegen Carolina seinen 33. Saisontreffer.
Foto: IMAGO/Larry MacDougal (Archivfoto)
Schneckenrennen, Spektakelrennen – wie immer man das nennen mag, was sich im Kampf um die Playoff-Plätze in der Eastern Conference der NHL derzeit tut – es ist spannend. Vier oder fünf Spiele haben die Teams in der Hauptrunde, die am 16. April endet, noch auszutragen und es zeichnet sich ab, dass sechs Plätze vergeben sind und weitere sechs Teams um zwei verbliebene Plätze kämpfen.
Sicher in der Endrunde stehen Carolina, Tampa, Buffalo und Montreal, schon bald folgen Pittsburgh (5:2 gegen den eliminierten Titelverteidiger aus Florida) und auch Boston. Nun kletterte Philadelphia (sieben Siege aus zehn Spielen) erstmals seit Mitte Januar auf einen sicheren Endrundenplatz, dank des 2:1-Siegs nach Verlängerung gegen Boston, wobei auch der eine Punkt für die Bruins enorm wichtig war. Marco Sturm und sein Team belegen nur den ersten Wild-Card-Rang, haben aber 95 Punkte. Die Konkurrenz – auch Philadelphia – nur 90.
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— NHL (@NHL) April 5, 2026
Ottawa holte beim 6:3 gegen Carolina zwei wichtige Punkte und steht nun ebenso bei 90 Punkten, gleichbedeutend mit dem zweiten Wild-Card-Rang. Tim Stützle erzielte sein 33. Saisontor. Außerdem bereitet er einen Treffer vor.
Hinter den Senators folgen außerhalb der Wild-Card-Ränge die New York Islanders (89 Punkte, die am Sonntag Trainer Patrick Roy nach vier Niederlagen in Folge entließen), die Detroit Red Wings und die Columbus Blue Jackets (beide 88) sowie die Washington Capitals. Für diese wurde es besonders peinlich, ließen sie sich doch von den bereits eliminierten New York Rangers mit 8:1 abschießen.
Aber auch die Detroit Red Wings um Moritz Seider tun nichts dafür, Boden gut zu machen. Einen Tag nach dem 1:4 gegen die Rangers verloren sie gegen die Minnesota Wild mit 1:4. Nur vier der vergangenen zehn Spiele wurden gewonnen. Zwar holten die Wings im Schlussdrittel binnen sieben Minuten einen 1:4-Rückstand auf, kassierten dann aber weniger als zwei Minuten vor dem Ende das 4:5 durch Kirill Kaprizov, dem ein Hattrick gelang. Die kommenden Spiele gegen Columbus und Philadelphia werden so bereits zu Schicksalsspielen für Moritz Seider und sein Team.
Michael Bauer
Die Ergebnisse vom Sonntag:
Detroit - Minnesota 4:5 (1:0, 0:4, 3:1)
Pittsburgh - Florida 5:2 (3:1, 1:0, 1:1)
Philadelphia - Boston 2:1 n.V. (1:0, 0:0, 0:1, 1:0)
Ottawa - Carolina 6:3 (2:2, 1:0, 3:1)
Montréal - New Jersey 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
N. Y. Rangers - Washington 8:1 (1:1, 5:0, 2:0)
Colorado - St. Louis 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)