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Dienstag, 4. Februar 2025

Nach achteinhalb Jahren Talfahrt kostet Pokel den Job: Straubing sorgt für die dritte Trainerentlassung in der PENNY DEL

Nicht mehr Trainer der Straubing Tigers: Tom Pokel.
Foto: City-Press

Die Straubing Tigers haben am Dienstag für die dritte Trainerentlassung der aktuellen Saison in der PENNY DEL gesorgt. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie und der dadurch akut in Gefahr geratenen Qualifikation für die Playoffs wurde Coach Tom Pokel freigestellt. Als Achter haben die Niederbayern nur zwei Punkte mehr auf dem Konto als der Elfte Nürnberg. Der 57-Jährige war in der Saison 2017/18 zu den Tigers gekommen und avancierte danach zum erfolgreichsten Trainer der Clubgeschichte. Zuletzt stand Straubing sechsmal in Folge in der Endrunde, erreichte fünfmal direkt das Viertelfinale, wurde zweimal Dritter in der Hauptrunde und qualifizierte sich dreimal für die Champions Hockey League.

Zur Nachfolge machten die Tigers zunächst keine Angaben. Allerdings wird der ehemalige DEL-Spieler Craig Woodcroft in Straubing heiß gehandelt, der auch schon in Mannheim als Co- und Cheftrainer arbeitete. Zuletzt war der 55-Jährige 2022/23 bei Dinamo Minsk in der KHL tätig. Bruder Todd Woodcroft ist aktuell Cheftrainer der Kassel Huskies in der DEL2. Am Mittwoch bestätigten die Tigers dann die Verpflichtung von Woodcroft.

„Tom hat über achteinhalb Jahre hinweg großartige Arbeit für die Straubing Tigers geleistet. Er hat den Club mitgeprägt und einen großen Anteil an unserer Entwicklung. Dennoch sehe ich unsere sportlichen Ziele gefährdet. Die aktuelle Richtung entspricht nicht meinen Vorstellungen und die Entwicklung ist nicht so verlaufen, wie ich es mir gewünscht hätte. Deshalb haben wir uns entschieden, eine Veränderung vorzunehmen. Ich danke Tom und seiner Familie für ihren unermüdlichen Einsatz und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute“, erklärte Sportdirektor Jason Dunham.

Pokel wurde in der Meldung des Clubs zur der Trennung wie folgt zitiert: „Ich möchte mich bei der Clubführung, den Gesellschaftern, Sponsoren und allen Anhängern für acht tolle Jahre bedanken. Sechsmal in Folge in die Playoffs, fünfmal direkt ins Viertelfinale, einmal ins Halbfinale. Dreimal CHL-Qualifikation, zweimal Achtelfinale. Spengler-Cup-Vizemeister. Was für eine Reise! All die schönen Momente, Erinnerungen, Spiele, Erlebnisse und besonders die vielen Freunde in Straubing werde ich nie vergessen. Ein besonderer Dank gilt meinem Co-Trainer Rob Leask und allen Spielern, die in diesen acht Jahren mit vollem Einsatz, Hingabe und Opferbereitschaft für die Straubing Tigers gespielt haben. Es war ein Privileg, ein Teil der Geschichte der Straubing-Tigers-Familie zu sein.“

Der Club kündigte an, dass man Pokel zu einem späteren Zeitpunkt noch offiziell verabschieden wolle.


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Notizen

  • gestern
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • gestern
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 2 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • vor 2 Tagen
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • vor 3 Tagen
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
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