Zweiter gegen Dritter: München erwartet am Sonntag Mannheim.
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Der Sonntag ist der Top-Spiele-Tag in der PENNY DEL. Alle vier Verfolger von Spitzenreiter Köln treffen in Direktduellen aufeinander. So empfängt der Zweite München den Dritten Mannheim, während der Vierte Ingolstadt zum Derby zum Fünften Straubing reist. Das Quartett trennt in der Tabelle aktuell nur drei Zähler. Am Freitag konnte aber nur eine der vier Mannschaften gewinnen – der EHC Red Bull. Ein später Ausgleich und zwei verwandelte Penaltys in Wolfsburg bescherten den formstarken Münchnern den 15. Erfolg in den vergangenen 17 Auftritten.
Besser ist aktuell nur der Primus drauf. Die Haie haben acht Spiele in Folge gewonnen und bei jedem der vergangenen 18 Auftritte gepunktet. Letztmals leer ging Köln vor zwei Monaten am 2. November bei einem 0:2 gegen München auf eigenem Eis aus. Die Rheinländer sind am Sonntag bei Schlusslicht Dresden zu Gast, das nach dem 5:2-Coup am Freitag in Mannheim den siebten Versuch unternimmt, erstmals im Oberhaus zwei Spiele in Folge zu gewinnen.
Ein Fernduell um Platz zehn liefern sich Augsburg und Schwenningen nach ihrem 13-Tore-Spektakel am Freitag. 4:0 führten die Panther nach nicht einmal elf Minuten, nach 40 Minuten stand es 5:5 und Ende gewannen die Gastgeber mit 7:6 und zogen nach Punkten gleich mit den auf Platz zehn liegenden Wild Wings. Wie besonders war die Partie? Erst zum 47-mal in 13.347 DEL-Partien seit Liga-Gründung 1994 standen vier verschiedene Torhüter mindestens zehn Minuten zwischen den Pfosten – eine Wahrscheinlichkeit von 0,35 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren war das zuvor nur dreimal vorgekommen.
Und Schwenningens Keeper Joacim Eriksson wird froh sein, dass es Sonntag nach Frankfurt geht. In seinen zwei Einsätzen gegen die Panther in dieser Spielzeit wurde der sonst so zuverlässige Schwede jedes Mal ausgewechselt. Seine Bilanz: 43:39 Minuten Einsatzzeit, ein Gegentorschnitt von 11,0 und eine Fangquote von 71,4 Prozent. Aber auch das Team taumelt weiter, gewann nur eines der vergangenen elf Spiele. Augsburg muss nach dem zweiten Sieg in den jüngsten elf Partien in Berlin ran. Der Meister steckt immer tiefer in der Krise, kassierte beim 2:3 gegen Frankfurt am Freitag die sechste Niederlage in den zurückliegenden sieben Begegnungen. Eisbären-Trainer Serge Aubin sprach danach nicht zum ersten Mal in dieser Saison Tacheles („Der Mittelabschnitt war inakzeptabel“) und fügte an: „Ich erwarte, dass wir unser Spiel auf ein höheres Level bringen.“
| 14.00 | Bremerhaven | – | Iserlohn | 1,60 | | | 4,60 | | | 4,30 | ||||
| 14.00 | Berlin | – | Augsburg | 1,45 | | | 5,00 | | | 5,50 | ||||
| 14.00 | Frankfurt | – | Schwenningen | 2,40 | | | 4,00 | | | 2,50 | ||||
| 16.30 | Dresden | – | Köln | 5,25 | | | 5,00 | | | 1,47 | ||||
| 16.30 | München | – | Mannheim | 2,20 | | | 4,00 | | | 2,75 | ||||
| 16.30 | Straubing | – | Ingolstadt | 2,20 | | | 4,10 | | | 2,75 | ||||
| 19.00 | Nürnberg | – | Wolfsburg | 2,20 | | | 4,10 | | | 2,75 |
(Stand: 03.01.2026, 14.15 Uhr)