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Donnerstag, 26. März 2026

DEL-Viertelfinals Vor Spielen 2 am Freitag: Duftmarken, böses Blut, klare Aussagen und eine blumige Idee für den Erfolg

Torspektakel: Gleich elf Treffer fielen beim ersten Viertelfinale zwischen München und Ingolstadt.
Foto: City-Press

25 Tore, 172 Strafminuten und allein 31 Hinausstellungen wegen Faustkampfs oder übertriebener Härte: Zum Auftakt der Viertelfinalserien der PENNY DEL war schon einiges los. Gerade in der Runde der letzten Acht werden gerne zu Beginn gerne Duftmarken gesetzt. Das war auch am Dienstag und Mittwoch der Fall. Am Freitag stehen nun die zweiten Partien in den Best-of-seven-Serien an. Spielbeginn ist in allen Arenen um 19.30 Uhr. MagentaSport zeigt alle Spiele live und in der Konferenz. DF1 überträgt im Free-TV die Begegnung zwischen Bremerhaven und Mannheim.

Was Tore und Strafzeiten angeht, passierte in Schwenningen am wenigsten. Minder intensiv war die Partie der Wild Wings gegen den Primus Köln aber nicht. Den Haien genügte ein nicht unhaltbarer Treffer von Oliwer Kaski dank einer herausragenden Defensive um den in sich ruhenden Keeper Janne Juvonen zum 1:0-Erfolg. „Wir waren von Anfang an bereit für dieses erste Playoff-Spiel und haben gute 60 Minuten gezeigt. In Schwenningen besteht immer die Herausforderung mit der kleineren Eisfläche, doch damit sind wir gut umgegangen. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und das Spiel in der neutralen Zone einfach gehalten“, lobte Trainer Kari Jalonen den Auftritt seiner Mannschaft, die aufgrund der Arenabelegung in Köln trotz besserer Hauptrundenplatzierung zuerst auswärts ran musste.

Überzeugend war auch die Vorstellung des Zweiten Mannheim. Die Adler gewannen auf eigenem Eis souverän mit 5:2 gegen Bremerhaven. Konnten die Pinguins die zahlreichen Ausfälle von Schlüsselspielern in der ersten Runde gegen Nürnberg noch kompensieren, gelang das am Mittwoch nicht. In der vierten Sturmreihe mussten mit Nicholas B. Jensen und Maxim Rausch gleich zwei Verteidiger aushelfen. Mannheim war dagegen vom eigenen Auftritt angetan. „Das war über die komplette Spielzeit eine richtig gute Leistung von uns. Aber die Jungs wissen auch, dass es nur ein Sieg war und es am Freitag wieder bei Null losgeht“, sagte Stürmer Justin Schütz. Und Trainer Dallas Eakins meinte zu den 46 Strafminuten in den letzten drei Minuten: „Wenn sich jemand mit einem von uns anlegt, legt er sich mit uns allen an.“

Ganz stark präsentierte sich auch Straubing. Gegen Playoff-Angstgegner Berlin, gegen den man in jeder der bisherigen fünf Aufeinandertreffen in der Endrunde ausschied, gelang den Tigers ein 5:1-Erfolg. Nach 117 Sekunden war die Partie praktisch entschieden, gelangen den Hausherren doch in den ersten nicht einmal zwei Minuten drei Treffer (Playoff-Rekord). „Wir waren nicht gut genug. Es war aber nur eine Partie der Best-of-seven-Serie. Wir werden das Spiel analysieren und uns wieder sammeln“, so Berlins Trainer Serge Aubin. Eine blumige Idee, wie der Weg zum Erfolg aussehen könnte, hat Stürmer Ty Ronning bereits: „Wir müssen die Tigers ins tiefe Wasser zwingen, denn Eisbären wissen, wie man schwimmt.“

Den einzigen Erfolg einer in der Hauptrunde schlechter platzierten Mannschaft gab es in München. Der Fünfte Ingolstadt gewann beim Vierten in einem am Ende verrückten Spiel mit 6:5. Fast hätten die Panther in den letzten zwei Minuten aber eine Drei-Tore-Führung noch verspielt. Gleich dreimal traf der EHC Red Bull ab der 56. Minute mit sechstem Feldspieler. Daraus möchte München Energie ziehen. „Positiv ist, dass wir beim Stand von 0:4, 2:5 oder 3:6 nie das Handtuch geworfen haben. Am Ende hat uns nur ein Schuss zur Verlängerung gefehlt. Jetzt steht es 0:1, aber es ist eine Best-of-Seven-Serie – und die wollen wir am Freitag in Ingolstadt ausgleichen“, kündigte Trainer Oliver David an.

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

19.30 Köln  Schwenningen 1,40|5,25|6,00
19.30 Bremerhaven  Mannheim 2,95|4,10|2,05
19.30 Berlin  Straubing 1,90|4,20|3,20
19.30 Ingolstadt  München 2,35|4,00|2,55

(Stand: 26.03.2026, 16.45 Uhr)

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Notizen

  • vor 22 Stunden
  • NHL in der Nacht: Die St. Louis Blues rücken immer näher an die Wild-Card-Plätze heran. Nach dem 6:2-Sieg (3:2, 2:0, 1:0) bei den Anaheim Ducks liegen sie nur nur drei Zähler zurück. Die Philadelphia Flyers landeten ebenso einen Auswärtssieg: Sie gewannen 4:1 bei den N.Y. Islanders (2:0, 1:1, 1:0).
  • gestern
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • gestern
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • vor 2 Tagen
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 6 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
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