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Freitag, 23. Januar 2026

PENNY DEL am Freitag Köln stellt mit 15. Sieg in Serie Liga-Rekord ein, Berlin rückt auf Platz sechs vor, Meilenstein für Hager

Gregor MacLeod (Mitte) und die Kölner Haie waren auch von Schwenningen nicht zu stoppen.
Foto: IMAGO/Eibner

Die Kölner Haie haben am Freitag Geschichte geschrieben. Mit einem 3:2 in Schwenningen stellte der souveräne Tabellenführer der PENNY DEL einen Ligarekord ein. Es war der 15. Sieg in Serie für die Rheinländer. Das hatten zuvor nur die Adler Mannheim in der Saison 2001/02 geschafft. Matchwinner für die Haie in einer engen Partie, in der die Gäste eine 2:0-Führung aus der Hand gaben, waren Maximilian Kammerer und Janne Juvonen. Der Stürmer erzielte in der 57. Minute im Powerplay den Gamewinner, der Goalie wehrte 35 Schüsse ab.

Meister Berlin schob sich derweil mit einem 2:1-Erfolg gegen Ingolstadt an Bremerhaven vorbei auf den wichtigen Platz sechs, der die Direktqualifikation für das Viertelfinale bedeuten würde. Marcel Noebels markierte in der 57. Minute den entscheidenden Treffer für die Eisbären. Die ersatzgeschwächten Pinguins verloren in München mit 3:6 und haben nun einen Zähler weniger auf dem Konto als Berlin. Ryan Murphy, Markus Eisenschmid und Patrick Hager trafen jeweils doppelt für den EHC Red Bull. Hager knackte erst als zehnter Spieler in der Liga-Historie die Marke von 600 Scorer-Punkten.

Beim Duell zwischen zwei zuletzt strauchelnden Mannschaften setzte sich Straubing knapp mit 5:4 gegen Frankfurt durch. Die Tigers hatten zuvor vier Spiele in Folge verloren. Für die Löwen war es hingegen die siebte Niederlage in Serie. Zac Leslie traf doppelt für die Hausherren und bereitete einen Treffer vor. Mit Frankfurts Maksim Matushkin verbuchte in der Partie auch noch ein zweiter Verteidiger drei Scorer-Punkte. Straubings Youngster Simon Seidl (19) erzielte seine Premierentreffer in der PENNY DEL.

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 


Einen wichtigen Erfolg am Playoff-Strich landete Nürnberg. Die Ice Tigers rangen Augsburg mit 3:1 nieder und bauten ihren Vorsprung auf die Panther auf acht Punkte aus. Zwei Tore von Samuel Dove-McFalls und Tyler Spezia binnen drei Minuten im Mitteldrittel brachten die Wende.

Immer näher rückt dagegen der sportliche Abstieg für Dresden. Im Kellerduell gegen Iserlohn unterlagen die Eislöwen auf eigenem Eis mit 1:4. Es war die sechste Niederlage des Aufsteigers in Serie, den damit weiter 13 Punkte vom rettenden Ufer trennen. Binnen zehn Minuten machten die Roosters im Mittelabschnitt aus einem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung und wahrten so ihre kleine Playoff-Chance.

Torsten Weiß


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Notizen

  • vor 14 Stunden
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • vor 21 Stunden
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • vor 22 Stunden
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
  • gestern
  • Mit 18 Stichen ist Linus Wernerson Libäck nach seiner foulbedingten Verletzung beim Spiel in Bad Tölz genäht worden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend so weit gut, teilen die Hammer Eisbären mit. Der Stürmer muss sich nach der Rückkehr nach Hamm weiteren Untersuchungen unterziehen.
  • vor 3 Tagen
  • Jake Ustorf, Stürmer der Nürnberg Ice Tigers, fällt bis Saisonende aus. Grund ist eine Handverletzung.
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