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Freitag, 7. März 2025

52. Spieltag der PENNY DEL Tränen in Düsseldorf: DEG ist trotz 3:0-Sieg über Grizzlys der sportliche Absteiger, Wolfsburg verpasst Playoffs

Shutout Haukeland – und dennoch steht die DEG nach dem 3:0-Sieg über Wolfsburg, das die Playoffs verpasst, und 52 Spieltagen auf dem Abstiegsplatz zur DEL2.
Foto: IMAGO / osnapix

Der letzte Spieltag der Hauptrunde 2024/25 endete mit einem tränenreichen Abend in Düsseldorf: Dort musste die DEG trotz eines 3:0-Heimsiegs über die Grizzlys Wolfsburg den sportlichen Abstieg in die DEL2 hinnehmen. Der Heimdreier reichte den Düsseldorfern nicht, weil sie nach der Niederlage im direkten Abstiegsduell am vergangenen Dienstag auf einen Patzer von Augsburg in Iserlohn hoffen mussten. Den gab es aber nicht, die Panther setzten sich am Seilersee knapp mit 3:2 durch. Der Düsseldorfer Gegner aus Niedersachsen verpasste durch die Niederlage auf dem letzten Drücker die 1. Playoff-Runde und geht ebenfalls in die Sommerpause. Nutznießer vom Ausrutscher der Grizzlys waren die Löwen Frankfurt, die in Nürnberg mit 4:0 gewannen und ab Sonntag nun gegen Straubing um den Viertelfinaleinzug kämpfen. Die zweite Serie der 1. Playoff-Runde findet zwischen Nürnberg und Schwenningen statt. Die Wild Wings sicherten ihren Playoff-Einzug mit einem 4:0-Sieg beim Hauptrunden-Meister in Ingolstadt ab.

Ziemlich früh am Abend zeichnete sich ab, dass die Straubing Tigers ihren siebten Platz würden behaupten können: Die Niederbayern führten nach 20 Minuten gegen München mit 3:0, während Verfolger Nürnberg zu Hause gegen Frankfurt nach einem Drittel mit 0:3 hinten lag. Damit stand auch schnell fest, dass die Straubinger es in der 1. Playoff-Runde mit den Löwen Frankfurt zu tun bekommen würden. Diese profitierten von der Schützenhilfe aus Düsseldorf. Am Ende gewannen die Tigers ihr Heimderby gegen Red Bull München mit 6:3, während Frankfurt in Nürnberg mit 4:0 triumphierte. Beide Teams gehen also mit viel Rückwind ins erste direkte Duell am Sonntag um 16:30 Uhr in Straubing.

Die DEG fuhr zum Saisonabschluss einen 3:0-Sieg über Wolfsburg ein – ein Ergebnis, über das sich am Ende keines der beiden Teams freuen konnte. Die Düsseldorfer müssen trotz des Sieges am letzten Spieltag den bitteren Gang in die DEL2 antreten, sollte sich in der Zweiten Liga eines der fünf aufstiegsberechtigten Teams – Kassel, Krefeld, Dresden, Rosenheim oder Landshut – den Meistertitel sichern, und stehen als sportlicher Absteiger der DEL-Saison 2024/25 fest. "Ich hoffe, dass Ravensburg es irgendwie packt. Dieses Jahr haben wir es leider verkackt", so DEG-Stürmer Alexander Blank in seiner emotionalen Reaktion auf den Abstieg bei MagentaSport. Wolfsburg verpasste durch die Niederlage beim Ligaschlusslicht die Top Ten und hat als Tabellenelfter ab sofort ebenfalls Sommerpause. "Die Scheibe wollte einfach nicht rein. Das ist eine der größten Enttäuschungen, die ich in meiner Karriere je erlebt habe", sagte Grizzlys-Coach Mike Stewart zu den verpassten Playoffs.

Nicht gereicht hat der Heimdreier der DEG, weil Augsburg in Iserlohn ebenfalls drei Zähler holte, sich knapp mit 3:2 durchsetzte und dank des besseren Torverhältnisses (-50 zu -62) bei gleicher Punktzahl (51) wie Düsseldorf den Klassenerhalt in der PENNY DEL feierte. Chris Collins, Nolan Zajac und Christian Hanke waren die gefeierten Torschützen beim Auswärtssieg der Panther am Seilersee, Goalie Strauss Mann rettete in der Schlussminute mit einem Helm-Save den knappen Sieg seiner Farben. Der Rest war pure Freude bei den Augsburgern und ihren Fans. "Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Mit etwas Glück haben wir das Spiel heute gewonnen und bleiben in der Liga", freute sich AEV-Defender Maximilian Renner nach Spielende bei MagentaSport.
 

Die Spiele im Stenogramm: (7 Einträge)

 


Die Kölner Haie – der Zuschauerkrösus in Europa – feierten in der Generalprobe für die anstehende Playoff-Serie gegen Bremerhaven vor ausverkauftem Haus einen 4:1-Heimerfolg, der durchaus Selbstvertrauen für das Viertelfinalduell gegen die Fischtown Pinguins geben sollte. In der Runde der besten Acht müssen die Domstädter aber auswärts starten. Die Schwenninger Wild Wings beseitigten die letzten Zweifel am Playoff-Einzug mit einem 4:0-Sieg beim Hauptrunden-Meister in Ingolstadt. In der 1. Playoff-Runde treffen die Schwarzwälder am Sonntag um 19:00n Uhr auf die Nürnberg Ice Tigers und müssen zunächst auswärts ran.

Im Duell zwischen den Adlern aus Mannheim und den Eisbären Berlin gab es gleich zweimal eine Wende: Zunächst drehten die Hausherren vor ausverkauftem Haus einen 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung. Dann glich Berlin in der Schlussminute durch Kai Wissmann aus und siegte letztlich im Penalty-Schießen dank des zweiten Treffers des ehemaligen Mannheimers Lean Bergmann. Mannheim behielt – auch aufgrund der Niederlage von München in Straubig – das Heimrecht in der anstehenden Viertelfinalserie gegen den EHC Red Bull.

Sebastian Groß

Die Playoff-Duelle in der Übersicht. (2 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 10 Stunden
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • gestern
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • gestern
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • vor 2 Tagen
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
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