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Freitag, 17. Dezember 2021

24. Spieltag der DEL2 am Freitag Bitterer Abend für Kassel in Dresden, Ravensburg einfach nicht zu stoppen, Freiburg unterliegt den Roten Teufeln knapp

Enges Duell vor 1625 Zuschauern: Erst in der Schlussphase entschied sich die Partie zwischen Bad Nauheim und Freiburg. Foto: Chuc.

Die Überraschung dieses DEL2-Spieltags fand zweifelsfrei in Dresden statt. Vor leeren Rängen fegten die Eislöwen die Huskies aus Kassel mit einer Deutlichkeit vom Eis, die so nicht zu erwarten war. Schon nach zehn Minuten führten die Hausherren mit 2:0, noch vor dem ersten Pausentee fiel der dritte Treffer. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste keine Ideen, mussten stattdessen das vierte Gegentor hinnehmen. Am Ende siegte Dresden sehr deutlich mit 6:0 und unterstrich, dass die Mannschaft in der Tabelle recht weit nach oben gehört.

Nicht so deutlich wie erwartet ging das Gastspiel des ESV Kaufbeuren in Selb aus. Nachdem die Wölfe zuletzt zwei Spiele mit mehr als zehn Gegentoren verloren hatten, präsentierten sie am Freitag wieder eine längere Bank und waren entsprechend auch wieder konkurrenzfähiger. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht. Selb unterlag den Jokern mit 1:3, schaffte es aber insgesamt immerhin 16 Minuten lang ein Remis zu halten.

Die Heilbronner Falken fuhren die dritte Niederlage am Stück ein. Frankfurt (ohne den nach Kanada zurückgekehrten Matt Carey) hingegen feierte nach zwei vorangegangenen Niederlagen wieder einen Sieg. Zwar verlief das komplette Spiel über immer knapp, nie lagen die beiden Teams weiter als zwei Tore auseinander, weil Heilbronn an diesem Abend aber nicht eine Sekunde lang in Führung lag, ging der Heimsieg für die Löwen durchaus okay.

Der EV Landshut, zuletzt siegreich, blieb unter dem neuen Trainer Heiko Vogler nicht in der Erfolgsspur. Trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung zum Ende des zweiten Drittels schafften es die Niederbayern nicht, das Ergebnis über die Zeit zu retten. Stattdessen gingen Punkte wegen eines schlechten letzten Drittels verloren, in dem Bad Tölz gleich drei Treffer gelangen. Bad Tölz, personell angeschlagen, darf nach dem 5:3-Erfolg aufatmen - zuletzt verlor das Team vier Mal am Stück.

Mit einem 2:1-Sieg über Freiburg manifestierte Bad Nauheim in dieser Spielzeit, dass die Roten Teufel ein Spitzenteam dieser Liga sind. Der Siegtreffer fiel vier Minuten vor dem Ende durch Sekesi.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

Der Begriff Spitzenteam trifft zweifelsfrei auch auf die Ravensburg Towerstars zu. Gegen Weißwasser setzte sich der Tabellenführer klar mit 6:1 durch. Das Ergebnis fiel dabei sicherlich etwas zu hoch aus: Der fünfte Towerstars-Treffer landete 90 Sekunden vor Schluss im leeren Tor. Im Angesicht der sicheren Niederlage konnten sich die Füchse eine weitere Minute später dem sechsten Gegentor nicht erwehren. Die beeindruckende Bilanz der jüngeren Vergangenheit: Die Towerstars haben nun sieben Partien in Serie gewonnen. Eindeutig verlief die Partie zudem auch in Crimmitschau, wo Bayreuth am Freitagabend keine Chance hatte und 0:4 verlor. Scott Feser steuerte zwei Tore zum Erfolg der Eispiraten bei.

Manuel Weis


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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