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Sonntag, 31. März 2019

Die DEL2-Playoffs und Playdowns am Sonntag Dresden eliminiert amtierenden Meister Bietigheim, Kaufbeuren zieht zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale ein, Bad Tölz feiert Klassenerhalt

Jubel bei den Tölzer Löwen: Mit einem 4:2-Erfolg über den EHC Freiburg machten die "Buam" den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt.
Foto: Rabuser

Überraschung in den DEL2-Playoffs: Die Dresdner Eislöwen gewinnen das siebte Spiel in Bietigheim und ziehen nach der durchwachsenen Hauptrunde ins Halbfinale ein. Damit steht auch fest, dass der Vorjahresmeister aus dem Ellental erstmals nicht ins DEL2-Endspiel einzieht. Das gelang den Steelers seit Ligagründung bis dato immer (fünfmal). Vor 3.020 Zuschauern brachte Nick Huard (5.) die Gäste mit einem Powerplay-Treffer früh in Front. Max Lukes (8.) fand schnell die passende Antwort. Das Mitteldrittel ging durch einen Doppelschlag von Aleksejs Sirokovs (29.) und Jordan Knackstedt (30.) an das Team von Brad Gratton. Bietigheim startete mit dem Rücken zur Wand in den finalen Abschnitt, doch Ex-Eislöwe Shawn Weller (44.) ließ wieder Hoffnung aufkeimen. Kurz vor Schluss ließen die Gastgeber eine Großchance liegen: Dresdens Schlussmann Marco Eisenhut kratzte eine abgefälschte Scheibe in höchster Not von der Linie. Diese Rettungstat besiegelte das überraschende Weiterkommen der sächsischen Landeshauptstädter.

Der ESV Kaufbeuren setzte sich gegen die Lausitzer Füchse durch und machte die dritte Halbfinal-Teilnahme in Serie perfekt. Beim 4:1-Erfolg in Spiel 7 überragte erneut das Sturmduo Sami Blomqvist/Branden Gracel. Die beiden Kontingentspieler sammelten jeweils zwei Scorer-Punkte (ein Tor, ein Assist). Zudem waren der finnische Center Jere Laaksonen und Phillip Messing (Empty-Net-Goal) erfolgreich. Die Ostsachsen mussten erneut ohne den gesperrten Feodor Boiarchinov antreten, der Treffer von Youngster Charlie Jahnke (57.) kam zu spät. Die Füchse gehen somit trotz der zwischenzeitlichen 3:1-Serienführung in die Sommerpause.

Die Spiele in der Statistik (3 Einträge)

 


Die Tölzer Löwen haben mit einem 4:2-Heimsieg über den EHC Freiburg den vorzeitigen Klassenerhalt gesichert. Stephen MacAulay (8.) besorgte die Führung, die Breisgauer drehten die Partie durch Brad McGowan (24.) und Alex Brückmann (29.) im Mitteldrittel. Zum Matchwinner avancierte Florian Strobl, der eine Sekunde vor der zweiten Sirene ausglich und in den letzten 20 Minuten das Game-Winning-Goal (49.) markierte. Mit einem Empy-Net-Treffer machte auch MacAulay (60.) seinen Doppelpack klar und elektrisierte den Großteil der über 4.000 Zuschauer.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 19 Stunden
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • gestern
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • vor 2 Tagen
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • vor 2 Tagen
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
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