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Donnerstag, 8. Februar 2024

Länderspiele am Donnerstag Verlängerung: Herren-Perspektivteam muss sich der Slowakei mit 3:4 geschlagen geben – Frauen-Auswahl unterliegt Tschechien mit 1:7

Tim Brunnhuber
Foto: City-Press

Das Perspektivteam der Herren-Nationalmannschaft duellierte sich – nach der 2:5-Niederlage am Mittwoch – am Donnerstag erneut mit der Slowakei. Beim zweiten Vergleich in Zvolen unterlag die DEB-Auswahl mit 3:4 nach Verlängerung.

In einem ansehnlichen sowie ausgeglichenen ersten Drittel machte Torhüter Florian Bugl direkt einen guten Eindruck. Machtlos war der deutsche Schlussmann allerdings bei einem Konter der Slowaken. David Mudrak (12.) zog bei einer Drei-auf-eins-Situation trocken ab. Zuvor hatte Deutschland den Puck bei einer aussichtsreichen Gelegenheit im Angriffsdrittel vertändelt. Noch vor der ersten Pause sorgte Luis Schinko (15.) für den Ausgleich. Nach einem langen Pass von Moritz Wirth zog der Rechtsschütze von der linken Seite zum Tor, setzte seinen Körper clever ein und überlistete so auch den slowakischen Goalie Samuel Hlavaj.

Nach einer Druckphase der Slowaken nutzte die DEB-Auswahl im Mittelabschnitt einen Zwei-auf-eins-Konter zur erstmaligen Führung. Alexander Blank täuschte einen Schuss an, legte aber mit der Rückhand auf Danjo Leonhardt (30.) ab. Eine Leichtsinnigkeit bei eigener Überzahl – Philipp Krauß und Tim Wohlgemuth verloren den Puck hinter dem eigenen Tor – führte zum 2:2 durch Robert Dzugan (37.). Nur 79 Sekunden später nutzten die Hausherren ein Powerplay. Ein Handgelenkschuss von Alex Tamasi schlug hinter Bugl ein.

In der Schlussphase drückte das Team von Harold Kreis auf das 3:3 – und kam durch Tim Brunnhuber tatsächlich zum Ausgleich. In der Overtime nahm Craig Ramsay, Head Coach der Slowakei, im Powerplay den Torhüter vom Eis und kreierte so eine Fünf-gegen-drei-Situation. Oliver Okuliar (61.) drückte die Scheibe nach 39 Sekunden über die Linie.

Die Spielstenogramme (2 Einträge)

 

 

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft kassierte ebenfalls die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Beim Fünf-Nationen-Turnier in Tschechen musste sich die Mannschaft von Jeff MacLeod den Gastgeberinnen in Liberec mit 1:7 geschlagen geben. Hanna Amort (34.) erzielte den einzigen Treffer der DEB-Auswahl. Im dritten Spiel trifft Deutschland am Samstag um 13.30 Uhr auf Schweden.

Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Um unsere Spielerinnen vor der bevorstehenden Weltmeisterschaft noch einmal zu testen, war das heutige Spiel gegen die amtierenden Bronzemedaillengewinnerinnen optimal. Unsere Spielerinnen sahen sich über die komplette Zeit einer schnellen Partie gegenüber, was sehr gut für die Vorbereitung ist. Wir haben hart um Torchancen gekämpft und uns dann letztlich auch einige erarbeiten können. Wir werden morgen als Team die letzten beiden Spiele noch einmal reflektieren und ein gutes Eistraining absolvieren, um unsere Struktur und Taktik für die nächsten beiden Spiele gegen Schweden und Finnland noch einmal zu verbessern.“

Tim Heß 


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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