Jordan Kyrou von den St. Louis Blues traf gegen Andrei Vasilevskiy (Tampa Bay Lightning).
Foto: IMAGO / Imagn Images
Während die Kölner Haie am Freitagabend ihre Siegesserie in der PENNY DEL auf 13 Partien ausbauten, riss der längste währende Erfolgslauf in der NHL: Die Tampa Bay Lightning kämpften sich bei den St. Louis Blues zwar von einem 0:2 zurück, unterlagen dann aber im Penaltyschießen. Elf Spiele in Serie hatten die Lightning gewonnen. Jordan Kyrou traf zum 3:2-Sieg der Blues. Die längste Erfolgsserie überhaupt haben nun die Vegas Golden Knights mit sechs Spielen am Stück, in der Eastern Conference sind es die Boston Bruins um Cheftrainer Marco Sturm (fünf Siege).
Die Bruins hatten zuletzt ja auch die Detroit Red Wings um den deutschen Nationalverteidiger Moritz Seider besiegt. Diese meldeten sich aber nun umgehend zurück. Beim 4:2-Erfolg gegen die San Jose Sharks drehten sie einen zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand. Seider blockte vier Schüsse, ging allerdings mit -1 aus der Partie. Der österreichische Stürmer Marco Kasper glänzte nicht nur mit zwei Punkten und wurde als Spieler des Spiels benannt.
Dylan Larkin scored his 266th career NHL goal, passing John Ogrodnick (265) for sole possession of 10th place on Detroit's all-time list. #LGRW pic.twitter.com/t6HFRsZQfy
— Detroit Red Wings (@DetroitRedWings) January 17, 2026
Der amtierende Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers fing sich nach seinem Besuch im Weißen Haus am Donnerstag (Ortszeit) am Folgetag eine 1:9-Klatsche bei den Carolina Hurricanes. Mehr Tore in einem Spiel musste Startorhüter Sergey Bobrovsky noch nie einstecken. Die Hurricanes hatten zuletzt im Jahre 2009 mal neun Treffer geschossen. Sechs der Gegentore hagelte es für die Panthers im Schlussabschnitt, drei davon in Unterzahl. Nikolai Ehlers, Nationalstürmer des deutschen Olympia-Auftaktgegners Dänemark, erzielte einen Hattrick. Die Hurricanes und die Red Wings ziehen mit Tampa Bay nach Punkten gleich und stehen an der Spitze der Eastern Conference.
Martin Wimösterer