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Donnerstag, 13. November 2025

Vor dem 18. DEL-Spieltag Neue Hoffnungsträger: Pokel will sich in Frankfurt als Gärtner versuchen, Camara und Rourke Tore im Keller erzielen

Frankfurts neuer Chef hinter der Bank: Tom Pokel.
Foto: City-Press

Wenn die PENNY DEL am Donnerstag mit der Partie zwischen dem Dritten Bremerhaven und dem Sechsten München den Spielbetrieb nach dem Deutschland Cup wieder aufnimmt, ist das der Startschuss für ein Mammutprogramm, das in den Wochen bis zur Ende Januar beginnenden Olympia-Pause auf die 14 Clubs im Oberhaus wartet. Allein im November stehen noch sieben Spieltage auf dem Programm. Im Dezember und Januar sind es jeweils zehn.

Einige Clubs starten in die zweite Saisonphase mit neuen Hoffnungsträgern. Tom Pokel wird am Freitag sein Debüt als neuer Trainer der Löwen Frankfurt geben – im Derby gegen die Adler Mannheim. „Ich kann mir keinen besseren Prüfstein wünschen“, sagt der US-Amerikaner, der in seinen ersten Trainingseinheiten einen „positiven Eindruck“ von seiner neuen Mannschaft gewonnen hat. „Wir sind uns alle einig, dass die Mannschaft Potenzial hat. Einige Sachen müssen wir pflanzen, andere gießen. Dann wollen wir zusammen wachsen", so Pokel. Vor der Pause lief es für die zwei Teams überhaupt nicht. Vier Niederlagen in Serie setzte es da für Löwen und Adler. Mannheim wird beim Prestigeduell ersatzgeschwächt antreten. Justin Schütz und Lukas Kälble kehrten von der DEB-Auswahl verletzt zurück und werden ebenso fehlen wie der erkrankte Nationalverteidiger Leon Gawanke.

Während in Frankfurt der neue Coach einen Weg aus der Talsohle finden soll, haben die beiden Kellerkinder Iserlohn und Dresden neue Stürmer verpflichtet. Die sollen das Angriffsspiel der beiden offensivschwächsten Mannschaften beleben. Die Roosters, die in den ersten 17 Spielen nur 33 Tore erzielten und sich damit in den Sphären des Liga-Negativrekords bewegen, setzten auf Rückkehrer Anthony Camara. Zwischen 2018 und 2019 trug der inzwischen 32-jährige Kanadier schon einmal das Trikot der Sauerländer, erzielte da in 53 Einsätzen starke 26 Treffer. Iserlohn steht aber vor einer großen Aufgabe am Freitag. Ingolstadt reist an den Seilersee. Der ERC hat inklusive Champions Hockey League fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen und dabei 35-mal getroffen.

Schlusslicht Dresden (37 Tore) baut auf den NHL-erfahrenen Rourke Chartier, der zuletzt in der KHL aktiv war. Dort gelangen dem Center in 57 Spielen in der vergangenen Saison aber nur neun Tore. Erfolgreicher war der 29-jährige Kanadier da schon in seiner Zeit in der AHL (261 Spiele, 73 Tore, 87 Assists). Sowohl für Camara als auch für Chartier – die Eislöwen erwarten auf eigenem Eis Schwenningen – wäre ein Einsatz am Freitag das erste Saisonspiel. Beide waren zuvor vereinslos.

Donnerstag, 13. November

19.30 Bremerhaven  München 2,45|4,00|2,50

 

Freitag, 14. November

19.30 Augsburg  Straubing 3,00|4,20|2,00
19.30 Wolfsburg  Köln 2,40|4,00|2,50
19.30 Iserlohn  Ingolstadt 4,20|4,60|1,63
19.30 Frankfurt  Mannheim 3,70|4,40|1,73
19.30 Dresden  Schwenningen 3,15|4,20|1,95
19.30 Nürnberg  Berlin 3,00|4,20|2,00

(Stand: 13.11.2025, 14 Uhr)


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Notizen

  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 3 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 5 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 5 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 6 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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