Connor Murphy verteidigt ab sofort für die Edmonton Oilers.
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Die Los Angeles Kings haben das erste Match nach dem Trainerwechsel von Jim Hiller zu D.J. Smith verloren. Gegen Colorado, Tabellenführer der Western Conference, holten die Kings zwar einen 0:2-Rückstand auf, unterlagen nach zwei Gegentoren in der Schlussphase jedoch mit 2:4. Das Game-Winning-Goal erzielte Avalanche-Verteidiger Devon Toews, zuletzt noch Teil der kanadischen Olympia-Auswahl. „Wenn man gegen eine Mannschaft spielt, die gerade eine solche Veränderung vorgenommen hat, weiß man, dass sie besonders verzweifelt sein wird“, sagte Avs-Kapitän Gabriel Landeskog nach dem Sieg in Kalifornien. „Ich fand, dass es insgesamt ein gutes Spiel war.“
Die Dallas Stars wurden in Vancouver ihrer Favoritenrolle gerecht; die Texaner gewannen bei den Canucks deutlich mit 6:1. Der Schweizer Verteidiger Lian Bichsel schnürte dabei einen Doppelpack. Seattle festigte die Playoff-Position im Westen, zog mit einem 2:1-Sieg gegen Carolina an den Edmonton Oilers vorbei. Philipp Grubauer kam nicht zum Einsatz, sein Konkurrent Joey Daccord überzeugte mit 35 Paraden. Die Oilers fielen somit auf den zweiten Wildcard-Rang zurück und haben nur vier Punkte Vorsprung vor den San Jose Sharks, die drei Partien weniger absolviert haben. Edmonton hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag zwar kein Spiel, war aber nicht inaktiv: General Manager Stan Bowman fädelte einen Trade für Connor Murphy ein. Der 32-jährige Verteidiger verbrachte die letzten neun Jahre in Chicago, ist als Defensivspezialist bekannt und steht in der laufenden Saison bei vier Toren und neun Vorlagen in 60 Begegnungen. Die Blackhawks erhalten von den Oilers ein Zweitrunden-Draftrecht (2028), übernehmen aber auch 50 Prozent des Gehalts von 4,4 Millionen US-Dollar. Murphys Vertrag läuft nach der Saison aus.
Im Osten gaben Columbus (5:4 n.V. bei den New York Rangers) und Philadelphia (das 3:2 nach Penalty-Schießen in Toronto war der dritte Sieg in Serie) ihre Playoff-Hoffnungen erneut nicht auf. Detroit hatte bereits am Montagabend – zur europäischen Primetime – in Nashville gewonnen.
Tim Heß