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Freitag, 5. Januar 2024

Die PENNY DEL am Freitagabend Neunte Niederlage in Serie für Frankfurt, Schlusslicht Iserlohn nur noch sechs Punkte hinter Düsseldorf, München festigt Top-Sechs-Position

Fahrt aufgenommen: Die Iserlohn Roosters, im Vordergrund mit Colin Ugbekile einer der Torschützen beim 4:2-Heimerfolg über Wolfsburg, haben erstmals in der laufenden Saison der PENNY DEL drei Siege in Serie eingefahren.
Foto: IMAGO/Eibner/Jonas Brockmann

Die Löwen Frankfurt stecken in der PENNY DEL weiterhin tief in der Krise. Gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven machten es die Löwen am Freitagabend zwar nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand noch einmal spannend, letztlich verlor das Team von Head Coach Matti Tiilikainen die Heimpartie aber mit 2:3. Für Frankfurt war es die bereits neunte Niederlage in Serie, während die Fischtown Pinguins mit nun 72 Punkten zu Spitzenreiter Berlin aufschlossen. Bremerhavens Marat Khaidarov erzielte in seinem 26. Match sein erstes Tor in Deutschlands höchster Liga.

Vorbeigezogen an Frankfurt sind derweil nun auch die Augsburger Panther. Die Fuggerstädter um ihren gut aufgelegten Goalie Markus Keller sicherten sich im bayerischen Derby in Ingolstadt einen 4:1-Erfolg, wobei Augsburg das Ergebnis mit zwei Empty-Net-Goals spät in die Höhe schraubte. Ingolstadt ist nun seit schon vier Partien punktlos, lediglich vier Treffer gelangen den Schanzern in diesem Zeitraum.

Zwei Zähler vor Augsburg rangieren die Nürnberg Ice Tigers, die den begehrten zehnten Tabellenplatz mit einem 4:3-Overtime-Heimsieg gegen die Adler aus Mannheim verteidigten. Dabei egalisierten die Besucher in der regulären Spielzeit zwar drei Rückstande, doch in der Verlängerung bescherte Elis Hede den Ice Tigers den dritten Erfolg aus den jüngsten vier Matches. Zu den Nürnberger Torschützen gehörte auch Kapitän Marcus Weber, der zuvor letztmals im Oktober 2022 in der PENNY DEL getroffen hatte.

Die Spielstenogramme (6 Einträge)

 

 

Den nächsten Rückschlag im Kampf um Rang zehn setzte es hingegen für die Düsseldorfer EG. Beim Comeback von Defender Kyle Cumiskey, der nach seiner mehr als 15-monatigen Verletzungspause auf Anhieb rund 20 Minuten Eiszeit erhielt, unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Dolak den Straubing Tigers vor eigenem Publikum mit 1:4. Zum Mann des Abends avancierte dabei ausgerechnet der ehemalige Düsseldorfer Marcel Brandt, der Straubing mit einem Doppelschlag im Schlussdrittel auf die Siegerstraße schoss.

Die DEG muss ihren Blick nun wieder verstärkt auch nach unten richten, denn der Vorsprung auf Schlusslicht Iserlohn Roosters beträgt nur noch sechs Punkte. Das Team vom Seilersee gewann sein Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:2 und hat damit erstmals im Saisonverlauf drei Siege am Stück eingefahren. Dabei sorgte Drew LeBlanc mit seinem 100. DEL-Tor für das Game-Winning-Goal nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand. Auf der anderen Seite debütierte der am Donnerstag nachverpflichtete Peter Mueller mit einem Treffer für die Grizzlys.

Die torreichste Begegnung des 35. Spieltages fand unterdessen in Köln statt, wo der EHC Red Bull München nach dem Kantersieg gegen Mannheim zum zweiten Mal in Folge gleich sechsmal traf und sich mit 6:3 bei den Haien durchsetzte. Münchens Markus Eisenschmid gelang dabei ebenso ein Doppelpack wie Kölns Verteidiger Stanislav Dietz. Durch den eigener Dreier gegen einen direkten Konkurrenten sowie die Niederlagen Wolfsburgs, Mannheims und Ingolstadts sind die Roten Bullen der große Gewinner des Freitagabends im Rennen um die direkte Viertelfinalqualifikation, als Tabellenvierter hat der amtierende Meister nun fünf Punkte Vorsprung auf Rang sieben (Wolfsburg).

Stefan Wasmer

 


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 5 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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