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Donnerstag, 30. Januar 2020

Nach Angriff auf Stadtkneipe Reaktion auf Randale in Heilbronn: DEL2-Ligagesellschaft erteilt 47 bundesweite Stadionverbote bis 2022 gegen Steelers-Anhänger

Auf Basis der Vorfälle vor dem Spiel der Heilbronner Falken gegen die Bietigheim Steelers am 19. Januar 2020 in Heilbronn hat die DEL2 resultierend aus dem aktuellen Ermittlungsstand insgesamt 47 bundesweite Stadionverbote bis zum Ende der übernächsten Saison (2021/22) verhängt. Im Vorfeld des Derbys zwischen Falken und Steelers kam es zu einer Auseinandersetzung in der Heilbronner Innenstadt (Eishockey NEWS berichtete).

Eine Gruppe von 47 Personen der Bietigheimer Fanszene hatte dabei an der Heilbronner Kneipe Doppelpass randaliert. Dabei ging eine Fensterscheibe zu Bruch, die mit einem Klappstuhl eingeworfen wurde. Die Angreifer wurden von der Polizei kurz darauf in einer anderen Kneipe gestellt.

"Körperliche Gewalt und Anfeindungen gehören nicht zum Eishockey. Bei Vergehen dieser Art kann es keine Toleranz geben. Personen, die im Rahmen des Spielbesuches anderen Personen mit körperlicher Gewalt begegnen oder dies absichtlich provozieren, sind keine Eishockeyfans und haben in den Arenen der DEL2 nichts zu suchen", heißt es nun in der Mitteilung der Liga. DEL2-Fanbeauftragtensprecher Mark Haberer gab in unserer aktuellen Print-Ausgabe Auskunft zum Thema nach den gehäuften Vorfällen in der DEL2 am 19. Januar. Einen Anriss des Interviews finden Sie hier.


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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