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Donnerstag, 8. November 2012

Ausschreitungen verhindert: Vier Stadionverbote bei den Landshut Cannibals

Foto: Gerleigner

Die Probleme mit gewaltbereiten Fans in der 2. Bundesliga reißen nicht ab: Nachdem zu Saisonbeginn von den Lausitzer Füchsen bereits Stadionverbote ausgesprochen wurden und es dann beim Match zwischen Bietigheim und Kaufbeuren zu Ausschreitungen kam, betreffen die neuesten erschreckenden Meldungen nun die Landshut Cannibals. Beim Meister wurden nach dem Spiel gegen Ravensburg am vergangenen Sonntag vier Stadionverbote ausgesprochen.

Laut Aussagen des Pressesprechers der Landshuter Polizei in der Landshuter Zeitung, Stefan Scheibenzuber, gingen teils vermummte Zuschauer zunächst verbal auf Ravensburger Fans los und wollten nach dem Spiel vor dem Stadion den Fahrer eines Ravensburger Kleinbusses attackieren. Besonders erschreckend: Laut Scheibenzuber wird die gewaltbereite Fanszene in Landshut, die derzeit aus 40 Personen besteht immer größer und am Sonntag hatten sich die besagten Hooligans bereits die Fingerknöchel abgeklebt, um besser zuschlagen zu können. Nur dank des Eingreifens der Polizei konnte eine Eskalation verhindert werden.

Auch bei den Cannibals ist man entsetzt: "Wir schließen uns der Polizei an. Eishockey in Landshut ist ein familienfreundliches Ereignis für jedermann. Das dürfen einzelne Krawallbrüder nicht zerstören. Die Stadionverbote sind unausweichlich", so Pressesprecher Jürgen Eichbauer in der Landshuter Zeitung.

Tobias Welck


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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