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Artikel vom Montag, 3. Dezember 2012

Der 24. Spieltag im Rückblick: Gerüchte um Marco Sturm, Zuschauerschwund in Niedersachsen und Rekord-Pinguine

Das 4:1 über München war der sechste Erfolg in Serie für die Krefeld Pinguine, die damit auf Rang fünf in der Tabelle geklettert sind. Foto: City-Press

Das 4:1 über München war der sechste Erfolg in Serie für die Krefeld Pinguine, die damit auf Rang fünf in der Tabelle geklettert sind. Foto: City-Press

Mit Bildergalerie. Mit ihrem sechsten Sieg in Folge bestimmten die Krefeld Pinguine am Sonntag abend die sportlichen Schlagzeilen. Eifrig diskutiert wurde wurde am Rande der Partie Mannheim - Nürnberg auch über eine Rückkehr von NHL-Stürmer Marco Sturm nach Deutschland. Der 24. Spieltag der DEL hatte aber auch noch andere Ereignisse zu bieten. Eishockey NEWS benennt nachfolgend die Aufreger des Tages.

Rekord des Tages: Das 4:1 über München war der sechste Sieg in Folge für Krefeld, das damit in der Tabelle auf Rang fünf kletterte. Sechs Erfolge am Stück schafften die Rekord-Pinguine auch schon mal Ende des Jahres 2007. Mit Milo, Pavlikovsky, Akdag, Vasiljevs, Blank, Verwey und Pietta waren allein sieben Akteure aus dem aktellen Kader auch damals dabei. Kontinuität wird bei den Schwarz-Gelben groß geschrieben.

Glückspilz des Tages: Über den super Einstand von Derek Whitmore (vier Assists in zwei Spielen) bei Augsburgs Siegen in Straubing und gegen Berlin ist schon viel geschrieben worden. Aber als der US-Amerikaner am Sonntag abend kurz vor Schluss der Partie gegen den Meister einen Puck mitten ins Gesicht bekam, stockte den Fans der Atem. Blutend wurde er vom Eis geführt und sofort ins Krankenhaus gebracht. Von dort kamen spät in der Nacht aber positive Nachrichten: Kiefer nicht gebrochen, nur einige Zähne gelockert. Entwarnung also für Whitmore nach dem Aufreger.


Die besten Bilder vom Sonntag (8 Einträge)

      


Gerücht des Tages: Tobi Abstreiter, seines Zeichens Ex-Nationalspieler, Mitarbeiter einer großen Ausrüster-Firma und Experte bei ServusTV, streute am Sonntag in Mannheim das Grücht, dass Marco Sturm sozusagen im Anflug auf Deutschland sei und wohl auch bald wieder in der DEL spielen werde - und zwar höchstwahrscheinlich beim ERC Ingolstadt. Sturm selbst ließ die Meldung in dieser Form zwar am Sonntag abend dementieren, bei anhaltendem Lockout sei es aber möglich, dass er seine Meinung ändere. Eine Rückkehr nach Deutschland für den Fall der Absage der kompletten NHL-Saison hatte Sturm ja schon im Herbst anklingen lassen. Und in Ingolstadt war er ja bekanntlich in der Saison 2004/05 auch schon mal.

Enttäuschung des Tages: Schon am Freitag beim Niedersachsen-Derby zwischen Hannover und Wolfsburg gab es enttäuschte Gesichter bei den Verantwortlichen der Scorpions. Nicht einmal 3.000 Fans fanden den Weg in die 11.000 Zuschauer fassende TUI-Arena. Selbst nebenan am Pferdeturm waren zur gleichen Zeit mehr Fans beim Zweitliga-Duell der Indians gegen Landshut. Noch ernüchternder dann die Zuschauerzahl am Sonntag in Wolfsburg: 1.627 Zahlende wohnten der Partie zwischen dem Tabellenletzten und Straubing bei - Saisonminusrekord in der DEL.

Kritik des Tages: Die gab es erneut von Doug Mason an die Adresse der Schiedsrichter. Nach Jeff Giuliano hatte bekanntlich am Wochenende auch Christian Hommel beim Spiel in Hamburg eine Matchstrafe wegen eines vermeintlichen Checks gegen den Kopf erhalten. Mason reagierte stocksauer und sagte: "Er hat den Kopf von Patrick Köppchen gar nicht berührt, sondern nur den Oberkörper. Das war ein harter Check, aber noch nicht einmal zwei Minuten. Wenn er dafür gesperrt wird, ist das ein Skandal!"
Wolfgang Karl


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