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Artikel vom Montag, 3. Dezember 2012

Florida Panthers Angreifer Shawn Matthias lindert Linzer Personalnot

Shawn Matthias von den Florida Panthers stürmt nun für die Black Wings Linz<br/>Foto: imago/Icon SMI

Shawn Matthias von den Florida Panthers stürmt nun für die Black Wings Linz
Foto: imago/Icon SMI

Nun haben auch die Black Wings aus Linz ihren NHL-Lockout-Spieler mit dem 24-jährigen Shawn Matthias im Kader. Der Kanadier von den Florida Panthers hilft dem österreichischen Meister aus der Personalnot und soll in den nächsten Wochen den Platz von Rob Hisey einnehmen. "Ich habe mich bei einigen mir bekannten Scouts über Matthias erkundigt", wird Trainer Rob Daum zum neuen Mann auf der Black Wings Homepage zitiert. "Ihm wurde allseits ein sehr guter Charakter bescheinigt und ich bin überzeugt, dass er uns in der aktuellen Situation was die Kadertiefe betrifft auf jeden Fall weiterhelfen wird."

Matthias, ein Zweitrunden-Draftpick der Detroit Red Wings von 2006, spielt seit 2009 für die Florida Panthers und hat bislang 212 NHL-Spiele mit 61 Scorerpunkten auf dem Konto stehen. Größte Erfolge waren für ihn der Gewinn der U20-Weltmeisterschaft mit Kanada 2008 und die Wahl zu den Top-Drei-Spielern des WM-Teams.

Alle Wechsel der NHL-Spieler nach Europa auf einen Blick (28 Einträge)

      


In der Liga hat Linz nachdem 4:1-Erfolg vom Sonntag über Ljubljana und damit 35 Punkten weiterhin den dritten Platz inne. Spektakulär war der 11:2-Erfolg des Rangvierten Villach über den Zweiten Zagreb. Derek Ryan steuerte dabei ein Hattrick bei und schon nach 40 Minuten führten die Adler mit 10:2.

Weiter um den Anschluss an Platz sechs kämpfen die Red Bulls aus Salzburg, die allerdings aus Znaim beim 3:4 nach Verlängerung nur einen Punkt mitbrachten und somit sieben Zähler hinter einem direkten Play-off-Platz liegen. Salzburgs Head Coach Pierre Pagé war nach dem Spiel aufgebracht, das aber weniger wegen der Niederlage: "So ein schmutziges Spiel habe ich lange nicht mehr gesehen. Znojmo hat seine Qualitäten, keine Frage, aber speziell im zweiten Drittel war das Spiel außer Kontrolle. Allein die Crosschecks an Boychuk und Brassard hätten viel härtere Strafen nach sich ziehen müssen. So können sich technisch gute Spieler in der Erste Bank Eishockey Liga nicht entfalten, das ist schmutziges Eishockey", wird Pagé zitiert. Der 64-jährige Kanadier fugte noch hinzu, dass es dem Verlierer naturlich nicht gut zu Gesicht stehe, sich im Nachhinein zu beschweren, aber er hätte dasselbe gesagt, wenn seine Mannschaft gewonnen hätte.

Ergebnisse aus Europa vom 02. Dezember (7 Einträge)

      


Krach beim NLA-Spitzenreiter? Lockout-Spieler Logan Couture (San Jose Sharks) hat jedenfalls den Club Servette Genf Richtung Nordamerika verlassen. Gerüchten zufolge ist es zwischen ihm und Trainer Chris McSorley zu Unstimmigkeiten gekommen. Dem widerspricht allerdings die Schweizer Zeitung Le Matin. McSorley sagte dabei, dass ihn Logan schon vor zwei drei Wochen unterrichtet habe, dass er zu seiner Familie zurückkehren wolle. Jetzt ist eine Ausländerstelle frei und McSorley soll laut dem Schweizer Online-Magazin hockeyfans.ch auf Sponsorensuche sein, um bei Sid Crosby mitbieten zu können.


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