Anzeige
Mittwoch, 20. Februar 2013

Hannover Indians liebäugeln mit Umzug in die TUI-Arena

Der Pferdeturm
Foto: Imago

Was bringt die Zukunft für die Hannover Indians? In der aktuellen Print-Ausgabe der Eishockey NEWS meinte Geschäftsführer Dirk Wroblewski zu kolportierten finanziellen Schwierigkeiten: "Keiner der Spieler hat hier auch nur einen Tag auf sein Geld warten müssen. Wir zahlen jeden Monat pünktlich und zuverlässig." Wroblewski bestätigte aber auch, "dass es andererseits durchaus auch mal zu Engpässen führen könne, gewisse andere Dinge zu bedienen."

Klar ist: Wie bei allen Clubs im Eishockey ist die Finanzsituation auch bei den Indians eng gestrickt. Nicht nur deshalb kommen alljährlich Gerüchte über eine mögliche Fusion mit den Scorpions auf. Bisher wurde das nie wirklich spruchreif, ein anderes Thema wird nun aber ganz heiß gekocht: Ein möglicher Umzug der Indians in die TUI-Arena, über den bereits gesprochen wird. Der Grund ist einfach: Am maroden Pferdeturm lässt sich kaum Geld verdienen. So besagt der Erbpachtvertrag mit der Familie Müllerchen zum Beispiel, dass die Indians pro Zuschauer einen Euro erhalten, aber ansonsten keine Catering-Einnahmen haben. Auf Dauer lässt sich Profi-Eishockey bei den Indians so nicht mehr erhalten.

Tobias Welck


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.