Spaß mit der Torkamera: Weißwassers Goalie Jonathan Boutin.
Foto: Heide
Der Kampf um die Playoffs spitzt sich in der 2. Bundesliga zu: Am Freitag stehen sich der punktgleiche Achte und Neunte, Weißwasser und Hannover, im Fuchsbau gegenüber. Spannend ist die Partie auch deshalb, weil der Sieger auch den am Ende vielleicht noch wichtigen Direkt-Vergleich für sich entschieden hätte. Crimmitschau - ebenfalls punktgleich mit Weißwasser und Hannover - muss am Freitag zu Hause gegen Bremerhaven ran.
Vor dem direkten Duell der beiden Spitzenteams Schwenningen und Bietigheim am Sonntag haben beide Teams erst einmal lösbare Aufgaben vor sich. Schwenningen muss nach Dresden reisen, das zwar im Kampf um Platz acht jeden Punkt braucht. Dresden hat allerdings acht der letzten neun Spiele verloren und muss nun auch noch neben den langzeit verletzten Kurtz, Briggs, Jasecko und Jarrett auf Torhüter Alec Richards (Matchstrafe, für zwei Spiele gesperrt), Ersatzgoalie Christian Hacker (krank) und Verteidiger Gregor Stein (gesperrt) verzichten, so das mit Louis-Vincent Albrecht der dritte Goalie ins Tor rücken muss. Die Bietigheim Steelers empfangen Schlusslicht Riessersee und peilen gegen die Oberbayern natürlich ebenfalls einen Dreier an.
DIE ANSETZUNGEN AM FREITAG
19.30 Uhr: Lausitzer Füchse (8.) - Hannover Indians (9.)
Mitte November landeten die Füchse ihren dritten Heimsieg in Folge gegen Hannover (3:1, 6:3, 4:2). Eine solche Serie gab es zuvor noch nie. Nur zwei der letzten acht Heimduelle gegen die Indians verloren. Weißwasser hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen, Hannover feierte den letzten Auswärtssieg am 11. Januar.
19.30 Uhr: Starbulls Rosenheim (5.) - Heilbronner Falken (7.)
Vor zwei Jahren gewannen die Starbulls beide Heimspiele gegen Heilbronn. Im Vorjahr gingen beide verloren. Dieses Mal könnten es nach dem 4:2 aus dem ersten Match wieder zwei Heimsiege werden. Heilbronn muss wegen Adduktorenproblemen auf seinen Top-Scorer Fabio Carciola verzichten.
19.30 Uhr: ESV Kaufbeuren (12.) - Landshut Cannibals (6.)
(in Kempten)
Daheim brennt seit Ende 2010 gegen die Cannibals nichts mehr an. Der 3:2-Sieg war der fünfte Erfolg in Serie vor heimischer Kulisse. In Landshut beide Male mit 3:4 in der Overtime verloren. Angreifer Thomas Brandl gibt bei den Cannibals sein Comeback, für Sebastian Busch und Roland Kaspitz kommt ein Einsatz noch zu früh.
20.00 Uhr: Dresdner Eislöwen (11.) - SERC Wild Wings (2.)
Die zweite 1:3-Heimpleite in Folge fingen sich die Elbestädter gegen Schwenningen ein, das im letzten Heimspiel mit 10:2 den höchsten Duellsieg aller Zeiten gegen Dresden einfahren konnte. "Schwenningen ist für mich die am besten besetzte Mannschaft in der Liga", ist die Einschätzung von Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. "Über die individuelle Klasse der einzelnen Spieler müssen wir nicht sprechen."
20.00 Uhr: Bietigheim Steelers (1.) - SC Riessersee (13)
Beim SCR siegten die Steelers in dieser Saison beide Male knapp (3:2, 6:5), kassierten daheim aber mit 4:5 nach Verlängerung die vierte Pleite in den letzten sechs Aufeinandertreffen. In der neuen EgeTrans Arena ist der Spitzenreiter aber weiter ungeschlagen, während der SCR zuletzt siebenmal in Folge verloren hat.
20.00 Uhr: Eispiraten Crimmitschau (10.) - Fischtown Pinguins (3.)
Die Eispiraten konnten erstmals daheim viermal in Folge die Norddeutschen besiegen (5:2, 4:3, 5:1, 5:2). Aus den letzten sieben Aufeinandertreffen vor eigener Kulisse sprangen immer Punkte heraus.