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Sonntag, 7. Juli 2013

Stephan Daschner klagt an "Wir Spieler hängen völlig in der Luft, mit uns redet gar keiner"

Stephan Daschner erhebt Vorwürfe gegen Hannover und Schwenningen. Foto: City-Press

Die Diskussionen um die seltsamen Umstände beim Verkauf der Scorpions GmbH aus Hannover nach Schwenningen nehmen kein Ende. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen die Spieler, die einerseits einen gültigen Vertrag haben, andererseits aber eigentlich "arbeitslos" sind. "Wir Spieler hängen völlig in der Luft, mit uns redet nicht einmal jemand aus Schwenningen", sagt zum Beispiel Stephan Daschner im Interview mit Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe).

Der Verteidiger gehört zu jenen Akteuren, die nicht wissen wie es weitergehen soll. Daschner hatte die Zusage aus Hannover, dass sein Vertrag auch in Schwenningen gültig sei. "Ich wäre natürlich bereit für einen Umzug, auch meine Freundin hat ihren Job und ihre Wohnung in Hannover gekündigt, aber jetzt stehen wir auf der Straße", so Daschner.

Natürlich hat der Defender - so wie viele andere Spieler aus Hannover auch - inzwischen einen Anwalt eingeschaltet. "Wir haben jetzt Anfang Juli und ich weiß nicht, was Sache ist. Für mich ist auch völlig unverständlich, dass keiner aus Schwenningen sagt, was Sache ist", klagt Daschner, der im Prinzip daran gehindert wird, seinen Beruf als Eishockeyspieler auszuüben.


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
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  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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