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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Davies wehrt sich Stürmer schaltet Anwalt ein und dieser erhebt Vorwürfe gegen DEG

Michael Davies erhebt jetzt via Anwalt Vorwürfe gegen die DEG. Foto: imago

Nach der positiven A-Probe bei Michael Davies von der Düsseldorfer EG (wir berichteten) nimmt der Fall eine Wende. Der beschuldigte Spieler hat Rechtsbeistand genommen und wehrt sich nun. Über Florian Hilbert, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht, ist uns folgende Stellungnahme zugegangen, die wir nachfolgend im Wortlaut und unkommentiert veröffentlichen.

"Hinsichtlich des Ermittlungsverfahrens gegen Düsseldorfs Stürmer Michael Davies bedarf es einiger Richtigstellungen. Zunächst muss dringend darauf hingewiesen werden, dass, entgegen den Angaben der Geschäftsführung der DEG, von Seiten des Spielers keinerlei Absprachen gebrochen wurden. Zutreffend ist vielmehr, dass der Spieler bereits zwei Tage nach seiner Ankunft in Deutschland, das heißt am 17.07.2014, mit Dr. Löbbert eine Besprechung hatte und diesem mitgeteilt hat, dass er seit seinem 14. Lebensjahr ein bestimmtes Präparat zu sich nimmt.

Dem Spieler wurde von Seiten der Vereinsärzte daraufhin mitgeteilt, dass man sich zum einen darum kümmern würde, dass er dieses weiter einnehmen könne. Zum anderen wurde im August von Seiten der Vereinsverantwortlichen mitgeteilt, dass die von ihm verwendete Medikation von Seiten der NADA zugelassen wäre und eine Einnahme kein Problem darstellen würde. Festzuhalten ist einerseits, dass sowohl die Vereinsärzte als auch die Vereinsführung zu jederzeit über die Einnahme des Präparates, in Kenntnis waren. Andererseits, dass dieses zum Zeitpunkt der Dopingkontrolle durch ein Präparat ersetzt war, welches vom Vereinsarzt verordnet wurde. Die Behauptung der Geschäftsführung um Herrn Rotthaus, der Spieler habe absprachewidrig ein verbotenes Präparat zu sich genommen, ist haltlos und unzutreffend.

Eine konkrete Mitteilung seitens des Vereins, wonach der Spieler das verwendete Präparat nicht mehr einnehmen dürfe, erfolgte erstmalig am 02.12.2014 durch Dr. Löbbert. Tatsächlich wurde das Präparat schon zuvor von Seiten des Spielers abgesetzt. Der positive Befund wurde bei einer Wettkampfkontrolle vom 23.11.2014 festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt ging der Spieler berechtigterweise davon aus, dass, in Absprache mit den Vereinsärzten, die von ihm eingenommene Medikation in jeder Hinsicht zulässig ist."


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Notizen

  • gerade eben
  • Die U18-Nationalmannschaft der DEB-Frauen besiegte am Samstagabend die bis dato ungeschlagenen Japaner mit 2:1. Damit habt das Team von Sebastian Jones den Aufstieg in die Top-Division am Sonntagmittag gegen Norwegen in der eigenen Hand.
  • vor 6 Stunden
  • Torhüter Sebastian Scherer, 20, hat sich mit den Selber Wölfen aus persönlichen Gründen auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Er bestritt in dieser Saison ein Oberliga-Spiel.
  • gestern
  • Mit André Schrader wird ein deutscher Schiedsrichter bei den Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina mit dabei sein. Der 36-Jährige wurde nach 2014 und 2022 bereits zum dritten Mal vom Eishockey-Weltverband IIHF für Olympische Winterspiele nominiert.
  • gestern
  • Bei der U18-Weltmeisterschaft (Division I, Gruppe A) der Frauen hat die deutsche Auswahl ihren zweiten Turniersieg gefeiert. Durch Doppelpacks von Alexandra Boico und Charleen Poindl sowie ein Tor von Annika Stephainski gelang ein 5:1 gegen Italien. Am Samstag trifft die DEB-Auswahl auf Japan.
  • vor 2 Tagen
  • Paul Vinzens von den Blue Devils Weiden wurde von der DEL2 als U21-Förderspieler des Monats Dezember 2025 ausgezeichnet. Der 20-jährige Stürmer erzielte im Monat Dezember sechs Punkte in acht Spielen (drei Tore, drei Assists) und hatte eine Plus/Minus-Bilanz von +6.
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