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Freitag, 20. Februar 2015

Fall Reimer Crimmitschau legt Protest ein und will Spielwertung aus dem Frankfurt-Spiel

Dennis Reimer
Foto: Storch

Die Eispiraten Crimmitschau haben fristgerecht Protest gegen den von der DEL2 getroffenen Beschluss bezuglich des unzulässigen Einsatzes des Lizenzspieler Dennis Reimer (Löwen Frankfurt) in der Begegnung am 13. Februar 2015 (gegen die Eispiraten Crimmitschau) beim zuständigen Schiedsgericht eingereicht.

Wie von der Ligenleitung in der Begrundung des Ermittlungsverfahrens selbst festgestellt, war gemäß § 3 (2) Disziplinarordnung der ESBG (Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH) der Spieler Reimer für das Meisterschaftsspiel am 13.02.2015 automatisch gesperrt. Laut Spielordnung der ESBG (Eishockeyspielbetriebs mbH) § 10 (8) e) wird bei Einsatz eines gesperrten Spielers das Spiel für die Mannschaft, welchen den gesperrten Spieler eingesetzt hat, mit 0 Punkten und 0:5 Toren als verloren gewertet.

Die Eispiraten Crimmitschau sehen den getroffenen Beschluss im Sinne aller Clubs der Liga als unrechtmäßig an, da dieser gegen die geltenden Regularien der Spielordnung der ESBG (Eishockeyspielbetriebs mbH) verstößt. Darin ist ein entsprechendes Vergehen klar geregelt. Trotz aller Umstände (hierbei ist unerheblich, weshalb es zum Einsatz des gesperrten Spielers gekommen ist) ist den Regularien Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen der Eispiraten Protest gegen den Beschluss beim zuständigen Schiedsgericht eingelegt. Es ist dabei deutlich zu betonen, dass es den Westsachsen dabei in erster Linie nicht um eine positive Wertung der sportlich verloren gegangenen Begegnung geht. Vielmehr bestehen sie auf die klare Einhaltung und Umsetzung der Spielordnung im Sinne aller Clubs der DEL2.

Die Löwen Frankfurt hatten vor Wochenfrist das Match gegen Crimmitschau mit 8:2 gewonnen, dabei aber Dennis Reimer eingesetzt, der nach der dritten großen Strafe eigentlich gesperrt gewesen wäre. Aufgrund einer fehlerhaften Aussage der Liga wurde auf eine Spielwertung trotzdem verzichtet und Frankfurt nur mit einer Geldstrafe belegt.


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Notizen

  • vor 35 Minuten
  • Selbs Verteidiger Moritz Raab hat sich am vergangenen Freitag im Testspiel gegen Crimmitschau eine Oberkörperverletzung zugezogen, die schlimmer ist als zunächst vermutet. Er wird dem Oberligisten drei bis vier Monate fehlen.
  • vor 23 Stunden
  • Die Kassel Huskies kooperieren weiter mit den Hammer Eisbären. Seit der Saison 2022/23 besteht zwischen DEL2-Club und dem Oberligisten eine Partnerschaft. „Die Verlängerung der Kooperation ist ein logischer Schritt. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt“, sagte Kassels Sportdrektor Daniel Kreutzer.
  • gestern
  • Beim Nord-Oberligisten Herne ist die Kapitänsfrage beantwortet: Justus Meyl wird die Miners in der Saison 2025/26 mit dem „C“ auf der Brust aufs Eis führen. Unterstützt wird er dabei von seinen Assistenten Brad Snetsinger und Hugo Enock. Falls einer der drei ausfällt, wird Dennis Palka nachrücken.
  • gestern
  • Nach insgesamt 869 Einsätzen (529 Punkte) beendet Tyson Barrie (34), Sohn des Ex-Frankfurters Len Barrie, seine aktive NHL-Laufbahn. Der Verteidiger verbrachte den Großteil seiner Karriere in Colorado und Edmonton, in der Saison 2024/25 spielte Barrie für die Calgary Flames sowie deren AHL-Farmteam.
  • vor 2 Tagen
  • Colt Conrad, der schon die gesamte vergangene Saison verletzungsbedingt fehlte, wird Bremerhaven auch beim Saisonstart nicht zur Verfügung stehen. „Aber wir werden ihm die nötige Zeit geben, um komplett gesund zurückzukehren“, erklärte Pinguins-Sportdirektor Sebastian Furchner.
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