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Montag, 9. Mai 2016

"Man muss überlegen, ob es Sinn macht" Bundestrainer Marco Sturm lässt das Kommen von Torhüter Thomas Greiss noch offen

Thomas Greiss
Foto: City-Press

Einen Kaderplatz für einen Torhüter hat die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in St. Petersburg noch frei. Thomas Greiss könnte diesen nach dem Aus seiner N.Y. Islanders einnehmen. "Noch habe ich mit ihm nicht gesprochen. Aber ich werde heute ein Telefonat mit ihm führen", meinte Bundestrainer Marco Sturm am Montag nach dem Morgentraining seines Teams. "Aber es ist nicht einfach mit der Zeitverschiebung und dem langen Weg. Man muss erst überlegen, ob das überhaupt Sinn macht. Das muss man jetzt erst einmal abwarten."

Grundsätzlich möchte Sturm ein Kommen von Greiss nicht ausschließen, sagt aber auch: "Es würde sich nur rentieren, wenn er sofort fliegen würde." Nach dem Spiel am Dienstag gegen die Slowakei stehen für das DEB-Team noch vier Spiele an, das nächste wäre am Donnerstag gegen Kanada. Nur wenn Greiss bis dahin in Russland sein könnte, würde sein Kommen wohl Sinn machen. Das gilt es nun abzuklären. Aber Sturm fügt auch schon mal hinzu: "Bisher bin ich mit unserer Torhüterleistung zufrieden."

Greiss war zuletzt 2010 im Nationaltrikot aktiv. Ein Kommen jetzt könnte dem 30-Jährigen einen wichtigen Vorteil im Kampf um die Plätze im Kader bei der Olympia-Qualifikation verschaffen.

Tobias Welck


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Notizen

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  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 2 Tagen
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