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Donnerstag, 9. Juni 2016

Entgegen mündlicher Absprachen Ice Tigers kündigen Kooperation mit Frankfurt und wollen künftig mit Bayreuth zusammenarbeiten

Keine Zusammenarbeit wird es künftig mehr zwischen Frankfurt (Stefan Krämer) und Nürnberg (Martin Jiranek) geben.
Foto: Hübner

Das kommt doch überraschend. DEL-Club Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg wird künftig nicht mehr mit dem DEL2-Club Löwen Frankfurt kooperieren. Nach Informationen der Eishockey NEWS kündigten die Nürnberger trotz mündlicher Absprachen die Zusammenarbeit mit den Hessen. Die Löwen zeigten sich von dieser Entwicklung überrascht und vor den Kopf gestoßen.

Die Thomas Sabo Ice Tigers wollen in Zukunft wohl mit dem DEL2-Aufsteiger EHC Bayreuth zusammenarbeiten, was aus regionalen Aspekten auch durchaus sinnvoll erscheint. Die Entfernung zwischen den beiden fränkischen Städten ist sehr gering.

Für Frankfurt hingegen beginnt die verzweifelte Suche nach einem neuen möglichen Partner in der DEL. Allzu viele Clubs stehen nicht mehr ohne fixen Kooperationspartner da. Die in den letzen Jahren so erfolgreiche Kooperationen zwischen Ice Tigers und Löwen war unter anderem von Martin Jiranek eingefädelt worden, der Cheftrainer der Löwen während der Saison 2012/13 war und dann zur Spielzeit 2013/14 in die Sportliche Leitung der Ice Tigers wechselte. Seit der Saison 2014/15 hatten beide Teams dann zusammengearbeitet. Von der Zusammenarbeit zwischen beiden Clubs profitierten unter anderem Spieler wie Andreas Schwarz, Marcus Weber, David Elsner und Marco Pfleger.

Löwen-Geschäftsführer Stefan Krämer zur Situation: "Wir sind sehr irritiert über die Nachricht aus Nürnberg. Seit zwei Jahren haben die jeweils für den sportlichen Bereich verantwortlichen Personen Rich Chernomaz und Martin Jiranek die Kooperation erfolgreich umgesetzt. Trotz einer erneuten Zusage von Sportdirektor Martin Jiranek, an der wir zu keiner Zeit zweifelten, hatte Geschäftsführer Christoph Sandner offenbar andere Pläne und hat uns völlig überraschend und unvermittelt die Kooperation abgesagt. Das ist umso ärgerlicher, als dass sich die sportlichen Verantwortlichen bereits über mögliche Spieler, die in Nürnberg bzw. bei uns auflaufen könnten, ausgetauscht haben und wir dementsprechend schon unsere Kaderplanungen ausgerichtet haben."

Sebastian Groß


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Notizen

  • vor 18 Stunden
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 22 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
  • vor 22 Stunden
  • U20-WM am Dienstag: Lettland qualifizierte sich mit einem 6:3 gegen Dänemark für das Viertelfinale. Die Dänen sind damit Gegner der ebenfalls sieglosen DEB-Auswahl beim Spiel um den Klassenerhalt in der Top-Division am Freitag. Spielbeginn ist 18.30 Uhr deutscher Zeit (live bei MagentaSport).
  • vor 22 Stunden
  • Die US Collegiate Selects (5:3 im Halbfinale gegen Sparta Prag) und Gastgeber HC Davos (3:1 gegen Fribourg-Gottéron) bestreiten am Mittwoch um 12.10 Uhr das Endspiel beim Spengler Cup.
  • gestern
  • Die Eisbären Berlin (DEL) müssen vorerst auf die Stürmer Manuel Wiederer und Markus Vikingstad verzichten. Beide Angreifer laborieren je an einer Beinverletzung. Wiederer konnte bereits die letzten drei Partien nicht bestreiten. Vikingstad zog sich die Verletzung am Sonntag gegen Nürnberg zu.
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