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Mittwoch, 22. Januar 2025

Nach Kaltenhausers Abschied Erfolgreichster Trainer der DEL-Historie gibt Comeback: Don Jackson übernimmt bis Saisonende in München

Don Jackson ist wieder Trainer des EHC Red Bull München.
Foto: City-Press

Don Jackson ist wieder Trainer von Red Bull München. Nachdem der 68-Jährige bereits am Mittwochvormittag beim Eistraining in München gesichtet worden war, bestätigte der Club dann am Mittag, dass Jackson das Team bis zum Ende der laufenden Saison übernehmen wird. Er folgt damit auf Max Kaltenhauser, der am Dienstag aus persönlichen Gründen um die Entbindung von seinen Aufgaben gebeten hatte.

Jackson werde sein Amt sofort antreten, heißt es in der Miteilung des Clubs – und dies bedeutet, am Donnerstag um 19.30 Uhr das Duell mit seinem Ex-Club Eisbären Berlin (19.30 Uhr live bei MagentaSport). Assistenten des US-Amerikaners bleiben die bisherigen Co-Trainer Pierre Allard und Patrick Dallaire. Zudem wird der langzeitverletzte Stürmer Ben Smith den Trainerstab vorerst weiter verstärken. „Natürlich war es nicht mein Plan, noch einmal auf den Trainerstuhl zurückzukehren“, sagt Jackson. „Aber nachdem Christian (Winkler, Anm. d. Red.) mich gefragt hat, habe ich aufgrund der besonderen Situation keine Sekunde gezögert, der Organisation zu helfen.“ Man sei gemeinsam zu der Lösung gekommen, „dass Don als Trainer derzeit die beste Lösung für uns ist“, sagte Manager Winkler.

Jackson ist damit bereits der dritte Trainer der Münchner in dieser Saison nach Kaltenhauser und Toni Söderholm. Der ehemalige Bundestrainer war Mitte Oktober entlassen worden, nachdem sein Team dreimal in Folge in der neuen Halle verloren hatte. Kaltenhauser, der im Sommer als Trainer von DEL2-Meister Regensburg nach München gewechselt war, hatte zunächst auf Interimsbasis übernommen, bevor der Club Anfang November bekannt gegeben hatte, dass er bis zum Ende der laufenden Saison Trainer bleiben werde. Drei der vergangenen fünf Spiele haben die Münchner zuletzt verloren und stehen auf Rang fünf in der Tabelle.

Jackson hatte seine herausragende Trainerlaufbahn mit dem Gewinn seiner neunten deutschen Meisterschaft (viermal mit München, fünfmal mit Berlin) eigentlich mit der Saison 2022/23 beendet, war dem Club aber als Head of Coaching Development erhalten geblieben. In den 18 Jahren als Trainer in der DEL coachte Jackson insgesamt 1.072 Spiele, 556 davon mit den Red Bulls.

Seinen ersten Auftritt hat er kurioserweise im Duell der beiden Clubs, für mit denen er am erfolgreichsten war. Am Donnerstag bestreiten die Red Bulls die Partie bei den Eisbären Berlin. Diese haben für ihren ehemaligen Erfolgstrainer eine besondere Ehrung geplant: Vor dem Spiel, das um 19.30 Uhr beginnt, wird ein Banner zu seinen Ehren unter das Dach der Uber Arena gezogen. Jackson ist der erste Trainer in der Geschichte des Berliner Clubs, dem diese Auszeichnung zuteil wird. „Ich bin bereit und freue mich jetzt auf das Spiel in Berlin, das in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes sein wird“, sagt Jackson. Wir werden dafür sorgen, dass unsere Spieler bereit sind, ihr Bestes zu geben. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel und werden versuchen, jede Partie zu gewinnen.“


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Notizen

  • vor 22 Stunden
  • Das Trainerteam der Grizzlys Wolfsburg für die kommende Saison in der PENNY DEL ist komplett. Neben Headcoach Tyler Haskins und Co-Trainer Heiko Vogler bleibt auch Torwarttrainer Jonas Forsberg den Wolfsburgern erhalten. Der Schwede verlängerte seinen Vertrag bis 2028.
  • vor 3 Tagen
  • Riley Damiani hat einen neuen Club gefunden. Der kanadische Stürmer, zuletzt zwei Jahre bei den Augsburger Panthern in der PENNY DEL aktiv, spielt in der kommenden Saison beim Schweizer Zweitligisten HC La Chaux-de-Fonds.
  • vor 5 Tagen
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
  • vor 6 Tagen
  • Verteidiger Marian Bauer und Torhüter Finn Becker erhalten von DEL2-Club Eisbären Regensburg eine Förderlizenz. Sie stehen bei DEL-Club Iserlohn Roosters unter Vertrag.
  • vor 7 Tagen
  • Goalie Andreas Magg verlässt den Süd-Oberligisten EC Peiting und wechselt in die Bayernliga zu den Peißenberg Miners. Der 29-Jährige stammt aus der Peitinger Jugend und verprachte auch den Großteil seiner Profikarriere beim ECP. 2025/26 stand er 34-mal für den Club im Tor.
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