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Montag, 31. Dezember 2012

Max Fedra ist enttäuscht und auch ein wenig ratlos: "Soll ich jetzt Bergführer werden?"

Ratlos und enttäuscht, aber seinen (trockenen) Humor hat Manager Max Fedra nicht verloren. Foto: imago

Max Fedra wirkt ein wenig ratlos. Seit über 30 Jahren gehört der umtriebige Funktionär zum Eishockey-Sport wie Pucks und Schläger. Jetzt aber gaben die Augsburger Panther die Trennung von ihrem Manager zum 31. März bekannt und für Fedra stellt sich plötzlich die Sinnfrage: "Ich habe in den letzten 30 Jahren nur Eishockey gemacht, soll ich jetzt Bergführer werden? In Eiskaffees sitzen und Wittwentröster machen, das könnte ich mir vorstellen", so der 58-Jährige im Exklusiv-Interview mit Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe).

Die aktuelle Situation ist für den früheren Manager des EV Landshut, der München Barons (mit denen wurde er 2000 Meister) und der Hamburg Freezers ernüchternd, aber Vorwürfe in Richtung Augsburger Panther gibt es nicht. Fedra sagt: "Die Panther haben das so entschieden und damit ist es erledigt. Letztlich ist es für mich okay, das war ein gärender Prozess. Sie glauben halt, dass ich nicht mehr so voll belastbar bin wie vorher. Das muss ich akzeptieren."

Was keiner bislang wusste, Fedra war schon seit längerer Zeit freigestellt von seinem Job und er wird in dieser Woche endgültig seinen Schreibtisch im Panther-Büro räumen. Direkte Reaktionen von Fans hat Fedra bislang noch nicht erhalten, aber er hat ein gutes Gefühl für die Situation. Fedra sagt schmunzelnd: "Ich bin ja nicht bei Facebook, aber meine Frau sagt, dass man mir in Augsburg nur Gutes wünscht. In der Anonymität des Internets könnte man auch schreiben: so ein Riesenarschloch!" Seinen (trockenen) Humor hat Max Fedra offensichtlich nicht verloren.


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Notizen

  • gestern
  • Stürmer Julian Chrobot muss für die weitere dritte Phase der WM-Vorbereitung passen. Grund dafür ist eine Fingerverletzung, teilt der Deutsche Eishockey-Bund mit.
  • vor 2 Tagen
  • Die Löwen Frankfurt aus der PENNY DEL haben mit Matthias Ott einen neuen Athletiktrainer präsentiert. Der 44-Jährige war zuletzt seit Sommer 2023 für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar tätig, sammelte beim EC Bad Nauheim (bis 2018) allerdings auch bereits Erfahrungen im Eishockey.
  • vor 2 Tagen
  • Erstmals seit 1983 wird der 16-malige Titelträger Team Canada in diesem Jahr nicht am Spengler Cup in Davos teilnehmen. Die Gastgeber und der kanadische Verband konnten sich nicht rechtzeitig auf eine Vertragsverlängerung einigen, Ziel beider Parteien sei indes eine Rückkehr in der Zukunft.
  • vor 3 Tagen
  • Der langjährige DEL-Spieler Matt Puempel, zuletzt im Dienst der Schwenninger Wild Wings, hat seinen ersten Job nach der Spielerlaufbahn ergriffen: Er wird Cheftrainer und General Manager des Juniorenteams Essex 73's in der Provincial Junior Hockey League.
  • vor 3 Tagen
  • Dominic Auger wird neuer Co-Trainer beim EC Bad Nauheim. Zuletzt sammelte der 49-Jährige erste Erfahrungen als Assistant-Coach bei denKSW IceFighters Leipzig in der Oberliga Nord.
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