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Montag, 3. Februar 2020

Reaktion auf Talfahrt Nach 13. Niederlage in Folge: Kölner Haie trennen sich von Sportdirektor Mark Mahon, Trainer Mike Stewart bleibt

Mark Mahon wurde vom Amt des Sportdirektors in Köln entbunden.

Foto: imago images/Herbert Bucco

Die Kölner Haie haben sich von Sportdirektor Mark Mahon getrennt. Das gab der Club am Montagmittag bekannt. „In der gründlichen und sachlichen Analyse der sportlichen Entwicklung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir hier eine Veränderung herbeiführen“, wird Haie-Geschäftsführer Philipp Walter in der Pressemitteilung des Clubs zitiert.

Die Haie hatten auch am Wochenende ihre Niederlagenserie nicht stoppen können. Am Freitag hatte es eine 2:8-Packung gegen die Krefeld Pinguine gegeben. Am Sonntag unterlagen die Haie vor eigenem Publikum Tabellenführer EHC Red Bull München mit 1:2. Mahons letzter öffentlich getätigter Transfer war der von Ex-NHL-Spieler Justin Fontaine, der am vergangenen Wochenende sein Debüt gab, gegen München in der Schlussphase am Pfosten scheiterte. Fans hatten am Sonntag Mahon öffentlich kritisiert, Schals und Transparente (Mahon go „Ma Home“) hochgehalten.

Einen Wechsel auf dem Trainerposten werde es aber nicht geben, sagte Walter. „Mike Stewart ist der richtige Trainer für die Kölner Haie. Davon sind wir überzeugt. Seine Kompetenz, seine Haltung, seine Spielphilosophie und seine Persönlichkeit passen zu uns. Wir werden mit Mike Stewart auch wie geplant in die neue Saison gehen.“ Stewart werde auch die Verantwortung hinsichtlich der Kaderplanung übernehmen, bis ein neuer Sportdirektor verpflichtet wurde.

Am Wochenende rankten sich Gerüchte um den ehemaligen Haie-Trainer Uwe Krupp,der in der vergangenen Woche als Trainer des tschechischen Erstligisten Sparta Prag entlassen wurde. Krupp trainierte die Haie von 2011 bis Oktober 2014. Außerdem wurden die Namen Brady Lamb und Drew LeBlanc als mögliche Neuzugänge ins Spiel gebracht. Beide spielen bei den Augsburger Panthern, dem Ex-Club von Trainer Stewart.

Die Haie sind mittlerweile als Elfter sieben Punkte hinter einem Playoff-Platz zurückgefallen. Sie haben noch neun Spiele. Konkurrent Augsburg, der auf Rang zehn liegt, hat ein Spiel mehr auszutragen. Nach der Länderspielpause gastiert das Team am 14. Februar bei Schlusslicht Schwenningen. Es folgen weitere drei Auswärtsspiele.


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • gestern
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • vor 2 Tagen
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 2 Tagen
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
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